Hamburger Fischmarkt

Besuch auf dem Hamburger Fischmarkt

Immer wieder und fast überall liest man, dass ein Besuch des Hamburger Fischmarktes zu einem Highlight jeden Hamburgbesuches gehört.
Wir haben es doch tatsächlich in unseren fast 50 Lebensjahren noch nicht geschafft, nur ein einziges mal über diesen Markt zu schlendern.

Somit wurde es echt einmal Zeit, dass wir dies in Angriff nehmen.
Diesmal war genau die richtige Zeit dafür.
Wir hatten bestes Wetter und haben uns am Abend vorher bei unserem Barkeeper im Feuerschiff erkundigt, wann denn die beste Zeit ist, den Markt zu besuchen.
Er meinte, dass es reicht, wenn wir um 06.00 Uhr am Schiff loslaufen. Wir brauchen zu Fuß ungefähr 30 Minuten. Haben dann gut 1,5 Stunden um uns den Markt anzuschauen und sind dann pünktlich gegen 09.00 Uhr wieder am Schiff ,um uns am Buffet den Magen voll zu schlagen.

Gesagt getan…wir stellen uns den Wecker um 05.30 Uhr (was für eine unchristliche Zeit für ein Wochenende).

Pünktlich und unausgeschlafen steigen wir aus den Federn und machen uns ohne Kaffee auf den Weg.
Da wir in den letzten Jahren nicht mehr so zu den Nachtschwärmern zählen, sind wir doch verwundert, was hier am frühen Sonntag Morgen so los ist.
Es sind nicht die Frühausteher, die zum Fischmarkt wollen, nein, es sind vielmehr die „übrig gebliebenen“ der letzten Nacht, die schwankend versuchen ihren Heimathafen zu finden.

Aber wir werden durch komplett leere Landungsbrücken und einen tollen Sonnenaufgang bei wolkenlosem Himmel entschädigt.

Landungsbrücken in Hamburg am Morgen

Für den Weg zum Fischmarkt brauchen wir ca. 30 Minuten, wie vorher gesagt. Aber wir lassen es ja auch ganz ruhig angehen. Holen uns unterwegs noch unseren ersten Kaffe und genießen wirklich die Stille im Hafen.

Es ist auch gar nicht schwer, den Weg zum Fischmarkt zu finden….man muss einfach den Massen hinterher laufen !
Je näher wir dem Markt kommen, um so dichter wird wird auch das „Gedränge“ auf den Gehwegen. Aus allen Ecken und Gassen strömen die Menschen langsam in die gleiche Richtung.

Hamburger Fischmarkt

Obwohl der Markt schon um05.00 Uhr öffnet, sind wir überrascht, dass wir genügend Platz haben um uns frei zu bewegen. Nichts von dem erwarteten Geschiebe zwischen den Ständen.
Wir kommen überall gut ran und können uns in Ruhe umschauen.
Das Angebot auf dem Markt entspricht dem, was man eigentlich auf  jedem Markt findet.
Die Ausnahme sind vielleicht die Fischstände, die hier doch in großer Anzahl zu finden sind, sowie die Marktschreier, die versuchen ihre Ware an den Mann/Frau zu bringen. Wobei diese heute vermutlich nicht ihren besten Tag haben, da von ihnen nicht viel zu hören ist.

Wenn man hier in größerem Stil einkaufen möchte (Bündel an Blumen, Pflanzen, Käse usw.) ist man hier an der richtigen Adresse. Wir kaufen nichts, denn wir müssen ja heute wieder mit dem Zug nach Hause und wollen nicht wie ein „Blumenladen“ im Zug sitzen.

Deshalb schlendern wir einfach nur über den Markt und schauen.

Hamburger Fischmarkt

Hamburger Fischmarkt

Wir sind dann die Große Elbstraße noch ein Stück gelaufen und haben einfach ein wenig aufs Wasser geschaut und die Morgenstimmung genossen.

Hamburger Fischmarkt

Hamburger Fischmarkt

Danach geht es dann auch schon wieder auf den Rückweg und wir kommen an einem Wurst-/Fleischwagen vorbei.
Dort werden halbe Mett-Brötchen angeboten. Und dies kosten doch ganze 2,10 Euro. Das finden wir dann doch ein wenig zu teuer, aber uns kann es ja egal sein, wir bekommen ja noch Frühstück auf unserem Schiff.

Hamburger Fischmarkt

Wir machen noch einen kurzen Halt in der alten Fischauktionshalle, in der immer Livemusik gespielt wird. Die Halle selbst ist schon beeindruckend, die Musik war es leider nicht.
Wir machen dann noch kurz Halt und ein Foto am U-Boot-Museum. Leider ist das Museum noch geschlossen, sonst wären wir bestimmt einmal reingeklettert.

Das war dann auch schon unser Besuch auf dem Hamburger Fischmarkt.

Unser Fazit:
Der Markt ist interessant aber in unseren Augen nichts Besonderes. Wir hätten ruhig noch eine Stunde länger schlafen können und dann genug Zeit gehabt, den Fischmarkt in Ruhe zu besuchen.

über Stephan

Hi, ich bin Bibo (50), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack nach Südostasien.

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