Ein NAS-System (Network Attached Storage) für zu Hause

Heute gibt es mal was aus unserer „Technik Ecke“.
Hat zwar nicht viel mit Urlaub zu tun, aber vielleicht ist das ja für jemanden interessant. :-)

Die Zeit vergeht und die Bilder von unseren Reisen werden immer mehr.
Inzwischen sind wir bei fast 60.000 Bildern angekommen, die wir so in den letzten Jahren gemacht haben.
Die Besten sucht man für die Reiseberichte zusammen. Und was macht man mit den Restlichen ??
Löschen ??
Niemals !!! Es wird zwar im digitalen Zeitalter nicht mehr so oft in „Fotoalben“ geblättert, aber Tanja kommt immer mal wieder auf die Idee, von älteren Urlauben ein Fotoalbum zu erstellen.
Das lässt sich dann doch besser anschauen, als die Bildergalerie am Computer.

Hinzu kommt noch, dass die technische Ausstattung stetig wächst und dementsprechend auch die Datenmenge in der Familie für kleine Festplatten zu groß wird.

Somit haben wir uns mal ein wenig näher mit der Netzwerklösung NAS (Network Attached Storage) für den Heimbedarf auseinandergesetzt.

Für alle die, die mit dem Ganzen noch nichts weiter anfangen können hier mal eine ganz kurze Darstellung:

Ein NAS ist nichts weiter als eine Große (oder mehrere) Festplatte, die man im heimischen Netzwerk integriert und jeder, der einen Zugang erhält kann dann auf die zentral gespeicherten Daten zugreifen.

Bei unseren Recherchen sind wir auf eine Lösung von Synology gestoßen, wo man mit jedem Gerät auf das NAS zugreifen kann. Zusätzlich besteht die Möglichkeit eines Datenabgleiches von Iphone u. IPad.
Dadurch kann man sich seinen eigenen Cloud-Dienst einrichten und ist nicht von den Onlineanbietern abhängig, da auch hier der kostenlose Speicherplatz schnell ausgeschöpft ist.

Wir haben also eine Synology DS 214se * bestellt. Dazu kamen noch 2 Festplatten von WD mit jeweils 2 TB* Speicherplatz.

Da wir nun auch nicht gerade die ausgebildeten Netzwerktechniker sind, waren wir schon gespannt, wie schnell man das NAS ans Netz und zum Laufen bekommt.
Aus diesem Grunde hier mal eine kurze „Anleitung“, wie das bei uns gelaufen ist.

Zuerst packen wir mal das NAS aus:

Dieser kleine Kasten soll nun unsere Netzwerkfestplatte sein ???
Richtig !!! Ist ja auch nicht wirklich viel Technik drin, soll ja auch nur 2 Festplatten aufnehmen.
Nach dem Auspacken schiebt man die eine Seitenverkleidung ein wenig nach hinten und kann sie dann abnehmen.
Das leere Innenleben sieht dann wie folgt aus.

Jetzt schiebt man ganz einfach die Festplatten nacheinander in die vorhandenen Steckplätze.
Erst die Eine…..

Und dann auch gleich die Zweite hinterher….

Jetzt muss man nur noch schauen, dass die Festplatten gut in den Steckplätzen sitzen und man kann sie mit den mitgelieferten Schrauben fest machen.

Hat man dies erledigt, schiebt man wieder das eine Seitenteil zu und verschraubt das ganze NAS auf der hinteren Seite mit den drei, ebenfalls mitgelieferten, Schrauben.

Fertig ist die Montage.

Jetzt verbindet man das NAS (Steckplatz auf der Rückseite) mit seinem Router (bei uns eine FritzBox 7390*). Anschließend noch den Netzstecker verbinden und schon kann es los gehen.

Hier noch einmal die Rückansicht vom NAS.

Die Vorbereitungen sind jetzt abgeschlossen und wir drücken den „On-Schalter“ auf der Vorderseite.

Und nun geht es mit der Installation weiter. Ihr öffnet den Browser und gebt

1. find.synology.com
2. diskstation:5000

in die Adressenleiste ein. Dann startet der Web Assistent, dem ihr einfach nur folgen müsst !!

Es ist wirklich kinderleicht, die DiskStation einzurichten.
Das Betriebssystem müsst ihr euch noch bei Synology im Download Zentrum herunterladen und schon kann es los gehen.

Die weiteren Einstellungen, die vorgenommen werden müssen, sind weitestgehend selbsterklärend.
Das Einrichten der Ordner und die Vergabe der Benutzerrechte dauert dann ein wenig, aber wie gesagt, ihr müsst kein gelernter Netzwerktechniker sein, um die Diskstation in Betrieb zu nehmen.

Auf alle Fälle hat sich die Anschaffung für uns gelohnt, da wir jetzt unsere Datensicherung von 3 Computern, 3 Smartphones und einem Tablet auf der DiskStation machen können und nicht mehr auf die ständig umherfliegenden externen Festplatten angewiesen sind.

Wir hoffen, dass wir euch mit dem Beitrag ein wenig weitergeholfen haben.

LG

Bibo & Tanja

 

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über Stephan

Hi, ich bin Bibo (50), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack nach Südostasien.

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