Einzelhandelsgeschäfte sehen in Gambia…….

….anders aus, als bei uns.
Wie schon geschrieben, können wir euch leider keine spannenden Berichte liefern, da unser Ausflugskontingent erschöpft ist.
Alles, was man hier so machen kann, haben wir gemacht oder zumindest versucht, es zu machen.
Deshalb möchten wir allen, die noch nicht in Afrika bzw. in Gambia waren, mal einen kleinen Einblick ermöglichen, wie die Geschäfte hier zum größten Teil aussehen.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie hier mit wenigen Mitteln versucht wird, Geld zu verdienen.
Aber es scheint ja, wenn auch in begrenztem Maße zu klappen.
Hier nun die Bilder…

Fangen wir mit dem modernsten Gebäude an, was wir gesehen haben.
Das Gebäude von Africell, dem größten Telefonanbieter in Gambia.

Dann gehen wir auch gleich schon in die Vollen und präsentieren euch einen Autoteilehandel.
Die Gebrauchtteile werden hier im Sand auf der Straße gelagert und bei Bedarf dann aus-/eingebaut.

In Barra haben wir am Straßenrand dieses Motel gefunden. Ob es noch buchbar ist, können wir nicht glauben, haben es aber auch nicht herausgefunden.

In einer kleinen Seitenstraße haben wir diesen Buchladen entdeckt.

Auf unserer Fahrt zum Abuko Tiermarkt ist es uns ja nicht gelungen, ein paar Fotos von den Fleischereien hier zu machen.
Aber auf der Fahrt zum Abuko Nature Reservat haben wir dann doch noch unsere Bilder bekommen.

Zwischendurch am Fahrbahnrand findet man dann auch ein öffentliches Damen-Oberbekleidungsgeschäft.

Die Kreuzungsbereiche sind hier nicht nur Verkehrsknotenpunkte, sondern auch gut gefüllte Handelsplätze.
So findet man unzählige Stände mit allem Möglichen.
Hier mal ein Obststand…

Selbst in den kleinsten Seitenstraßen sind in den kleinen Hütten „Fachbetriebe“ untergebracht.
Hier seht ihr eine Polsterei mit der außen liegenden Ausstellungsfläche.

Da hier fast alle Grundstücke mit hohen Mauern umgeben sind, dürfen für die besser Betuchten ja auch die schmiedeeisernen Tore nicht fehlen.
Die werden hier ohne Schutzausrüstung auf den Gehwegen zusammengeschweißt.

Schreinereien findet man hier fast überall. Auf dem Markt und in kleinen Läden werden die Möbel aus Vollholz kunstvoll geschnitzt und anschließend ausgestelt.

Auch die Kleinhändler versuchen ihr Auskommen zu haben.
Selbst mit dem kleinsten „Laden“ kann man hier Geld verdienen.
Ein kleiner Schuhladen…

Kleine Ladenzeilen sind hier mit verschiedenen Geschäften unendlich viele zu finden.
Hier mal ein kleines Beispiel…
Autozubehör,Fensterrahmenhersteller und Fernsehzubehör.

Und was hier in jeder Straße, an jeder Ecke und in dem kleinsten Dorf zu finden ist…Western Union..
Davon gibt es hier schätzungsweise tausende….

Da die Unterhaltung ja auch nicht zu kurz kommen darf, werden Fernseher und andere Unterhaltungsartikel natürlich auch angeboten…

Die Küchen benötigen natürlich auch ihre Utensilien, sodass diese auch hier öffentlich ausgestellt werden.

Ein Geschäft für gutes Essen, das auch Gasflaschen anbietet….

Die Gaststätten werden natürlich auch mit Getränken versorgt, sodass auch ein Getränkegrosshandel vorhanden ist.
Diese Läden gibt es auch in Containern stationiert.

Viele kleine Krämerläden sind ebenfalls reichlich vorhanden und man fragt sich, ob die Sachen jemals verkauft werden.

So wie man sich bettet, so schläft man.
Ein Geschäft für Matratzen und daneben gleich ein kleiner Fleischer.

Und ebenfalls an einer Ausfallstraße ist eine Ausstellungsfläche für Sitzmöbel zu finden.

Insgesamt kann man die Eindrücke nicht wirklich in Worte fassen.
Man ist nur am staunen und fragt sich, wie die Händler hier überleben können.
Aber irgendwie scheint es ja mehr schlecht als recht zu funktionieren.

LG

Bibo & Tanja

 

über Stephan

Hi, ich bin Bibo (50), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack nach Südostasien.

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