Heiliges Krokodilbecken und Museum Kachikally in Bakau

Es ist hier schwierig mit öffentlichen Verkehrsmitteln von A nach B zu kommen. Wir haben zwar schon in Erfahrung gebracht, dass es hier Sammeltaxis gibt, diese sind aber sowas von „vertrauenswürdig“, dass wir uns nicht auf dieses Abenteuer einlassen wollen. Busse sollen hier wohl auch fahren, aber die haben wir noch nicht gesehen.
Somit bleibt dem gewöhnlichen Touristen nichts anderes übrig, als die Taxis zu nutzen.
Hier gibt es für die Touristen die grünen Taxis. Die sind, was wir bis jetzt gesehen haben, auch einen sehr vernünftigen Zustand. Der Nachteil dabei, sie sind für das Land hier unverschämt teuer.
Aber was will man machen, wenn man einigermaßen sicher den Zielort erreichen will.
Somit suchen wir uns ein Taxi und und wollen zum Krokodilpool in Bakau.
Die Hin- und Rückfahrt, sowie die Betreuung durch den Taxifahrer vor Ort, kostet für uns zusammen 700 Dalasi (13,20 Euro).
Also auf zu den heiligen Krokodilen von Bakau.
Diese Krokodile leben in einem Tümpel. Nun wird diesem Tümpel eine „heilende Wirkung“ für Frauen, die kinderlos bleiben, nachgesagt.
Frauen, die in dem Tümpel baden oder sich mit dem Wasser waschen wird ein reicher Kindersegen prophezeit.
Man muss eben dran glauben.
Unsere Fahrt dort hin dauert ungefähr 20 Minuten.
Man fährt auf der Hauptstraße gen Norden und biegt dann vor dem Nationalstadion links ab. Dann geht es durch kleine verschlungene Wege bis zum Ziel. Sie werden enger und enger !

[singlepic id=2183 w=640 h=480 float=center]

Auf der Hauptstraße an einer Ziegelei vorbei….und dann links weg….

[singlepic id=2184 w=640 h=480 float=center]

Dann wird es schmaler und schmaler….

[singlepic id=2185 w=640 h=480 float=center] [singlepic id=2186 w=640 h=480 float=center]

Bis wir dann schon vor dem Eingang stehen.

[singlepic id=2187 w=640 h=480 float=center]

Nachdem wir den Eintritt von 50 Dalasi p.P.  ( 0,94 Euro ) gezahlt haben, betritt man gleich ein kleines Museum, wo alte Fundstücke ausgestellt sind. Darunter sind Trommel, kleine und große Zupfinstrumente, sowie viele Artikel, die ein wenig dem Woodoo-Glauben unterliegen.
Hier mal ein paar Bilder.

[singlepic id=2189 w=640 h=480 float=center] [singlepic id=2190 w=640 h=480 float=center] [singlepic id=2191 w=640 h=480 float=center] [singlepic id=2188 w=640 h=480 float=center]

Danach geht es dann auf schmalen Pfaden in Richtung Pool.

[singlepic id=2192 w=640 h=480 float=center] [singlepic id=2193 w=640 h=480 float=center]

In einem riesigen Baum könnten wir uns verstecken, wollen wir aber nicht, wir wollen ja Krokodile sehen.
Hier erreichen wir nun den Krokodilpool.

[singlepic id=2195 w=640 h=480 float=center]

Hier liegen wohl geschätzte 100 Krokodile rum. Die genaue Zahl kann niemand angeben, meinte jedenfalls unser Begleiter.

[singlepic id=2196 w=640 h=480 float=center] [singlepic id=2197 w=640 h=480 float=center] [singlepic id=2200 w=640 h=480 float=center] [singlepic id=2201 w=640 h=480 float=center] [singlepic id=2202 w=640 h=480 float=center] [singlepic id=2203 w=640 h=480 float=center] [singlepic id=2204 w=640 h=480 float=center] [singlepic id=2205 w=640 h=480 float=center] [singlepic id=2206 w=640 h=480 float=center]

Sieht doch alles ganz friedlich aus…..oder ???
Ok, dann können wir uns ja trauen, schauen uns solch ein Tier mal ganz aus der Nähe an und tatschen es auch einmal an. :-)

[singlepic id=2198 w=640 h=480 float=center] [singlepic id=2199 w=640 h=480 float=center]

Boooahhhh sind wir mutig !!!!

Aber ihr glaubt ja gar nicht, wie kalt so ein Krokodil ist !!
An den Beinen, wo die Hautschuppen nicht ganz so dick, kann man das weiche kalte Fleisch spüren.
Wir waren jetzt richtig aufgekratzt und wollten nicht ins Hotel zurück. Außerdem war es noch früh am Tag, sodass wir mit dem Taxifahrer noch einen zusätzlichen Obolus von 800 Dalasi ( ca. 15 Euro ) ausgehandelt haben.

Dafür ging die Fahrt dann weiter über „Capa Point“, Arch 22 zum „Alberts Market“ in Bajul.
Dazu schreiben wir aber noch einzelne Berichte.

LG

Bibo & Tanja

über Stephan

Hi, ich bin Bibo (52), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack hinaus in die weite Welt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Die Auszeitnomaden bei Facebookschliessen
oeffnen