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Khao Yai Nationalpark I

23.02.2012

Pak Chong, 34 Grad, sonnig

Guten Morgen…..

…unser Wecker holte uns um 06.00 Uhr aus den Federn. Da wir ja noch frühstücken wollten mussten wir so früh raus, da die Tour in den Dschungel pünktlich um 7 starten sollte.
Mit uns waren noch ein Pärchen aus England und 2 Mädels aus Deutschland dabei.
Nach einem American Breakfast ging’s dann auch schon los. Am Eingang zum Nationalpark musste erst einmal der Eintritt von 400 THB ( ca. 10 Euro ) bezahlt werden, bevor wir reinfahren durften.

Khao Yai Nationalpark
Khao Yai Nationalpark

die Zahlstelle
die Zahlstelle

Danach erklärte uns Anon, unser Guide, der im Netz auch als „Mr. Sexy“ bekannt ist, was den ganze Tag so abgeht.
Zuerst wird die Gegend nach Elefanten mit dem PKW abgesucht. Wenn wir Glück haben, werden wir welche sehen.
Anschließend machen wir uns auf zu einem Fußmarsch durch den Nationalpark, um dann mit einigem Glück viele frei lebende Tiere sehen zu können.

Es dauerte nicht lange, bis Anon plötzlich ganz aufgeregt wurde und immer brüllte: Elephant….Elephant……und hinter einer Biegung stand er auch schon auf der Straße…der erste Elefant, den wir hier zu sehen bekommen.

ein Elefant
ein Elefant

So schnell wie er aufgetaucht ist, verschwand er auch schon wieder im Gestrüpp.

da verschwindet er wieder....
da verschwindet er wieder….

Kurze Zeit später querten diese Affen unseren Weg….

Achso, hab ja noch vergessen zu zeigen, wie das Auto aussah, mit dem wir unterwegs gewesen sind.
Hier ist er nun…

Auch diese rehähnlichen Viecher rannten hier zu Hauf rum……

Plötzlich war Anon wieder ganz aufgeregt. Jau, der Guide ist aufgeregt.  Nun muss man noch dazu sagen, dass er ca. 150 cm groß ist und ein Energiebündel ohne gleichen !!! Ist die ganze Zeit nur am rumspringen und quasseln, was aber ansteckend ist. Genauso gut kann er von jetzt auf gleich muxmäuschenstill sein und abrupt stehen bleiben, wenn er was hört oder sieht !!!
Und sehen kann er ausgezeichnet !!!!
Er bekommt die Mitteilung, dass eine Python gesehen wurde. Und schon ging die Fahrt ein wenig rasanter weiter, denn jeder will seinen Teilnehmern die meisten Tiere auch präsentieren.

eine Python
eine Python

Im Anschluss daran durften wir unseren Weg dann zu Fuß fortsetzen, was uns bei inzwischen 34 Grad und Sonne ordentlich den Schweiß aus den Poren trieb !!!
Hier geht die Dschungeltour nun zu Fuß los.

der Eintritt in den Dschungel
der Eintritt in den Dschungel

Nach wenigen Metern kommen wir an einem hohlen Baum vorbei, bei dem man bis nach oben in die Krone sehen kann…aber von innen…

dieser Baum ist innen hohl.
dieser Baum ist innen hohl.

...wirklich hohl !!!
…wirklich hohl !!!

Und gleich daneben noch ein Elefantenfußabdruck im Erdreich…booaaahhh…ist das aufregend….

Elefantenfußabdruck
Elefantenfußabdruck

Landschaftlich ist das wirklich hier der Knaller. Alles bleibt so wie es ist. Nur die Wanderwege dürfen begangen werden. Und von denen gibt es hier im Park ganze 9 Stück.

Stunde um Stunde sind wir unterwegs. Die Wärme hier wird immer schlimmer und wir kommen an einen schönen Bach, nur das Schild, was hier steht, irritiert uns ein wenig….

ohne Worte
ohne Worte

Warum dies so ist, werden wir nach wenigen Minuten erfahren.
Immer und immer wieder haben wir Gruppen von ebenso abenteuerlustigen getroffen und alle haben immer gefragt: “ Habt ihr das Krokodil schon gesehen ?“
Und immer war die Antwort: „Nein“.
Entweder haben die alle nur gelogen oder Anon hatte einfach den richtigen Riecher……

Denn hier ist es, das einzige Krokodil, was in dem Nationalpark lebt.

das einzige Krokodil im Park
das einzige Krokodil im Park

An einem kleinen Wasserlauf konnten wir plötzlich unendlich viele Schmetterlinge sehen.

viele, viele Schmetterlinge
viele, viele Schmetterlinge

nochmal in Nahaufnahme
nochmal in Nahaufnahme

und nochmal...)
und nochmal…)

Zwischendurch durften wir uns auch ein wenig frisch machen, was bei diesem Wetter wirklich ein Wohltat war !!!

Man beachte auf dem T-Shirt den Anfang meiner selbstgemachten Batik !!

eiskaltes Wasser bei über 30 Grad einfach herrlich
eiskaltes Wasser bei über 30 Grad einfach herrlich

Weiter geht es jetzt mit ein paar Naturaufnahmen, die wir einfach nur zeigen wollen und nicht kommentieren, da sie eigentlich keines Kommentares bedürfen.

Nach dem anstrengenden Wandertag im Wald gab es noch eine kleine Erfrischung an einem Wasserfall.

jau, wir haben uns getraut
jau, wir haben uns getraut

Als wir dann unser Fahrzeug wieder erreicht hatten, hieß es plötzlich schnell…schnell….schnell……
Es wurde eine Elefantenherde gesichtet.
Nun ging es mit guten 100 Km/h ( soweit ich den Tacho erkennen konnte ) und Anon im Fenster sitzend dann durch den halben Park !!!

Anon auf Elefantensuche
Anon auf Elefantensuche

Plötzlich wurde dann abrupt gebremst…
Und das Erste, was wir sahen, konnten wir in folgendem Bild festhalten.

frei lebende Elefanten auf der Straße
frei lebende Elefanten auf der Straße

Es war eine Herde von insgesamt 14 Elefanten, die gerade über die Straße marschierten.
Bei näherem Hinsehen, machten wir dann das folgende Foto.

ein herrenloser Roller auf der Fahrbahn...wo ist der Fahrer ???
ein herrenloser Roller auf der Fahrbahn…wo ist der Fahrer ???

So und nun kommt da ne kleine Geschichte hinzu: der Rollerfahrer ist ganz entspann die Straße lang gefahren und ist um die Kurve gekommen. Als er plötzlich die Elefanten auf der Straße gesehen hat, hat er seinen Roller auf die Seite geschmissen und ist so schnell gelaufen, wie seine Beine Ihn getragen haben.
Diesen einen Moment vorher konnten wir auch noch im Bild festhalten…was gleich noch folgt…, da hat ein Elefant den „Rückwärtsgang eingelegt“ und noch einmal auf den Roller getreten !!
Unglaublich !!!!!

Hier nun das Bild, wo der Elefant fast auf dem Roller steht.

der Elefant tritt nach dem Roller
der Elefant tritt nach dem Roller

Im Anschluss ging es dann die Straße immer wieder rauf und runter, da zu diesem Zeitpunkt sehr viele Elefanten unterwegs waren.

der Autofahrer hat noch mal Glück gehabt...nichts passiert...
der Autofahrer hat noch mal Glück gehabt…nichts passiert…

die Vier trafen wir dann auch noch
die Vier trafen wir dann auch noch

sie vergnügten sich am Salzloch
sie vergnügten sich am Salzloch

Danach hatte dann die Reise für unsere Mitstreiter ein Ende und wir wurden zum Campingplatz gefahren, wo wir unsere Zelte aufgebaut haben.
Hier liefen Hirsche einfach so rum und standen dann in der Dunkelheit ganz plötzlich neben dir.
Vom Zelt haben wir kein Foto gemacht ( aber jeder kann sich ja wohl ein Zelt vorstellen ) und von den Hirschen konnten wir mangels gute Kamera ebenfalls kein Bild machen.
Aber es ist schon ein unglaubliches Erlebnis, wenn du so einfach auf deiner Decke sitzt, ein Bier trinkst und das ganze Getier da so um dich rum läuft.

Ein wenig später meinte Anon dann, dass wir noch einmal los gehen und schauen, was noch so unterwegs ist.
Und jetzt hatten wir eine Abendbeschäftigung.

Ca. 3 Meter von unserer Decke entfernt lief plötzlich ein Stachelschwein vorbei, welches wir dann die nächste gute Stunde beobachteten.
Hier hatten wir Glück und konnten noch ein paar Fotos machen. Eines zeigen wir euch hier.

ein Stachelschwein im Unterholz
ein Stachelschwein im Unterholz

Später kamen noch zwei weitere vorbei..

zwei Stachelschweine in der Nacht
zwei Stachelschweine in der Nacht

Danach faselte Anon etwas von…der Tiger kommt in der Nacht…und lachte sich kaputt !!
Jau, jetzt wissen wir warum !!!
Er hat in seinem Zelt geschnarcht, dass es selbst die Fledermäuse im Wald mit der Angst bekamen.

Wir haben uns dann gegen 23.00 Uhr in die Schlafsack eingerollt, um dann eine absolut unbequeme und unruhige Nacht hinter uns zu bringen !!!
Ich nehm’s mal vorweg !!!
Wir sind einfach zu alt für solch einen Scheiß !!! ))

Gute Nacht !!!

Gruß

Bibo & Tanja

über Stephan

Hi, ich bin Bibo (50), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack nach Südostasien.

3 Kommentare

  1. Elefanten die Roller Tottreten und mitten im Dschungel Campieren. Das ist Typisch Bibo. Ich lach mich grad tot hier wenn ich mir vorstelle, wie die Nächtliche Kakophonie und die unbequemen Bidenmatten eure Nacht zum Tag machten.
    Sehr schöner Bericht. Paalam, Urs

  2. Ich bin hin und weg! :)
    Wo habt ihr daa gebucht? Ich würde gerne genau diese Tour auch machen. :)
    Lg
    Sarah

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