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Kötschach-Mauthen – Krnica

Tag 4 : 25.07.2009

Am nächsten morgen kam es so, wie es kommen musste…..Tanja’s Zahnschmerzen hatten sich verschlimmert, sodass wir erst einmal zum Zahnarzt fahren wollten, damit der Urlaub nicht gänzlich versaut ist.

Wir gaben in unserem Tatendrang dann auch gleich Dellach ins Navi ein und freuten uns schon, dass der Ort nur 7 Kilometer von uns entfernt lag. Also los ging die Fahrt, wir wollten ja gleich um 09.00 Uhr zu Anfang der Sprechstunde eintreffen.

Wir kamen auch schnell im Ort an und fragten gleich den ersten Einheimischen nach dem Zahnarzt. Dieser schaute uns mit großen Augen an und meinte nur….:“Hier im Dorf gibt es keinen Zahnarzt „….. Na toll,nach einigem Hin und Her haben wir dann den Fehler gefunden. Wir waren jetzt in dem Ort „Dellach im Gailtal“, aber wir mußten in das Dorf „Dellach im Drautal“. Der nette Einheimische machte uns dann auch noch Mut !!! Er meinte, dann müssen sie wieder zurück über den Berg und auf der anderen Seite wieder runter und schon sind sie im Drautal.

Also los…. das Navi sagt 25 Kilometer eine Tour…wir fahren wieder die Serpentinen zurück in Richtung Oberdrauburg und biegen nach rechts ab. Das Dorf und der Zahnarzt sind schnell gefunden, nur sind wir natürlich später dran und sind nicht die Ersten in der Praxis.

Wir laden Tanja ab und fahren dann in eine Gaststätte, wo wir uns einen Kaffee nach dem Anderen genehmigen….und warten, dass Tanja fertig wird.

50 Minuten hat Tanja dann doch auf dem Stuhl verbracht und sie erschien dann, von dem Arztbesuch ordentlich gezeichnet, ebenfalls im Kaffee. Es war inzwischen 11.30 Uhr ( wir hatten somit ca. 2,5 Stunden Verzug ) und wir sind dann zurück über den Pass wieder nach Kötschach-Mauthen gefahren. Dort haben wir dann noch eine Apotheke gesucht, da Tanja noch ein paar Pillen benötigte.

So sind wir gegen 12.00 Uhr in Kötschach-Mauthen in Richtung „Plöckenpass“ aufgebrochen….

Hier ein Bild von der herrlichen „Plöckenpass Bundestraße“….

 

Da wir so im Verzug waren, haben wir diesmal echt vergessen Fotos von der Serpentinenfahrt zu machen !!! Naja, kann vorkommen !!! Aber wir haben den Pass gut geschafft und waren dann auch ziemlich schnell „oben“ angekommen. Hier lachte uns dann schon das Schild „Italien“ an.

 

Und wie immer nach solch anstrengenden Teilstücken erstmal ein schönes Kippchen…. :-)))

 

Dann ging es in Italien weiter, wie wir es schon die letzten beiden Tage kannten….leere Straßen…..Ich kann nur immer wieder betonen, dass diese Bilder alle nicht gestellt sind oder wir gewartet haben, bis keine Autos zu sehen waren !!!! Es war wirklich soooo leer !!!!!

 

Irgendwie hat uns das Navi dann auf eine Autobahn oder Schnellstraße geschickt, wo wir schon dachten was das soll. Wir hatten doch extra „Autobahn verboten“ eingegeben. Naja, es war ja auch nur ein „Kreisel“.

 

Wir sind dann weiter in Richtung „Udine“ gefahren. Hier ein Bild von der Straße, die ca. 30 Kilometer geradeaus geht, super ausgebaut ist und man nur 50 Km/h fahren darf. Man hat das genervt !!!!!

 

Kurz hinter Udine haben wir dann erst einmal eine teure Pause gemacht !!! Da wir alle Hunger hatten, haben wir auch gleich bestellt…Eine Speisekarte gab es in diesem Lokal nicht….

3 x „Spaghetti Napoli“, 1 x Calamaris, 3 x Cola und 1 x Cappuchino = 45 Euro !!!!

 

Hier haben wir mit Mike telefoniert, mit dem wir uns ja eigentlich hier in der Ecke irgendwo treffen wollten. Zu unserem Erstaunen, war er schon 30 Kilometer hinter Triest…. wir waren zu diesem Zeitpunkt fast genau 30 Kilometer vor Triest.

Hier noch ein Bild von Unterwegs… Wo das war, kann ich nicht mehr sagen…..

 

Wir sind dann die Küstenstraße in Richtung Triest gefahren.

Ich kann nur jedem wirklich empfehlen, diese Strecke einmal zu fahren !!!!

Die Aussicht ist traumhaft !!!

Es macht einfach Spaß hier zu fahren !!!!

 

Wir kommen Triest immer näher…. :-))

 

Hinten auf den Hügeln sind schon die ersten Häuser zu erkennen. Auf diesem Streckenabschnitt muß man aber schon ein wenig aufpassen, da hier viele Badegäste die Straße kreuzen, da der Strand teilweise direkt neben der Straße liegt.

 

Das nächste Bild zeigt dann schon den Hafen und und teilweise den historischen Stadtkern…

 

Nach kurzer Fahrt und einmal günstig Tanken ( eine Stange Zigaretten haben wir uns auch gegönnt :-)) ), haben wir auch schnell die Grenze nach Slowenien bei „Valico Rabulese“ erreicht.

 

Gleich hinter der Grenze sind wir wieder auf leeren Straßen mit herrlicher Aussicht unterwegs…

 

Wir kamen wie immer zügig vorran, bis wir plötzlich an ein Stauende geraten sind. Wir haben uns schon gefragt, was denn dort los sei, aber wir mußten feststellen, dass das schon die Warteschlange am Grenzübergang war. Damit hatten wir noch gar nicht gerechnet. Wir mußten dann noch ganz schnell unserer Pässe aus dem Koffer vom Kinroad holen. Das war gar nicht so einfach, da es immer im Schritttempo vorwärts ging. Aber wir haben es geschafft…

Hier das Bild vom Grenzübergang „Dragonja“.

 

Hinter der Grenze löste sich der Fahrzeugverkehr wieder ganz schnell auf, sodass wir wieder einmal alleine unsere Fahrt fortsetzen konnten.

 

Es wurde später und später…. Jetzt mußten wir auch schon feststellen, dass die Straßen in Kroatien nicht wirklich doll ausgeschildert sind !! Viele Richtungen mußte man erahnen, was wir aber noch nicht gewohnt waren….wie auch !!!

Ab diesem Zeitpunkt gibt es keine Bilder mehr, da wir nur noch zum Ziel wollten. Unsere Stimmung knickte so ein wenig ein, da uns das Navi kreuz und quer durch Istrien schickte (wir hatten inzwischen die Karten aus dem Koffer geholt und die Strecke auf ihnen verfolgt). Als dann auch noch in einem Dorf (an dessen Namen ich mich nicht mehr erinnere) ein Straßenfest war, konnten wir leider nicht dem vom Navi angezeigten Weg folgen. Somit mußten wir einen Umweg von 50 Kilometern in Kauf nehmen…

Dem Ganzen noch nicht genug, haben wir uns natürlich zwischendurch auch noch verfahren !!!

Aber wir haben den Weg dann doch noch gefunden und sind gegen 20.30 Uhr am Ferienhaus, einschließlich 120 Kilometern Umweg, angekommen !!

Hier der Sonnenuntergang wie wir ihn gleich am ersten Abend am Pool genießen konnten.

 

Wir haben uns dann noch das Haus angesehen und waren doch überrascht, wie toll es aussah und auch ausgestattet war. Wir hatten ja nur ein Bild von außen zu sehen bekommen. Aber das Haus war einfach Klasse !!!!!

über Stephan

Hi, ich bin Bibo (50), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack nach Südostasien.

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