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Koh Mak II

20.03.2012

Koh Mak, 35 Grad, knallige Sonne

Guten Morgen,

heute sind wir unsanft geweckt worden. Nicht, das der Wecker geklingelt hätte…neeeeee.
Da hier im Moment der Thaibreak tobt (heißt: German Techno Party), wird jeden Abend irgendwo auf der Insel in einem Resort ne Technoparty gefeiert.
Letzte Nacht fand diese auf der Insel Koh Rayang statt. Wir haben die Bässe zwar gehört, aber gestört haben sie beim Schlafen nicht wirklich.

Aber, da sind dann so ein paar übrig gebliebene Vollpfosten um 06.00 Uhr auf die Idee gekommen, doch einmal das Schlagzeug auszuprobieren, welches bei uns an der Beachbar steht !!!
Toller Wecker echt !!!
Aber der frühe Vogel fängt den Wurm, somit haben wir länger was vom Tag. Hat doch auch was.
Da wir uns heute vorgenommen haben es zu tun, wird das bestimmt auch ein Spaß.
Was haben wir uns denn vorgenommen ?? Na ?????
Jaaaaaaa, wir mieten uns endlich einmal einen Roller, um die Insel zu erkunden.
Da wir schon viele Nachrichten bekommen haben, warum wir immer laufen oder Taxi fahren, haben wir uns diesmal getraut.
Ist ja auch nichts los hier auf der Insel.
Da trauen wir uns doch einmal.
Wir frühstücken also gemütlich und der Mann an der Rezeption meint, wir können so gegen 11.00 Uhr einen Roller bekommen.
Na schön, können wir uns noch ein wenig ausruhen und den Ausblick von der Terrasse genießen.
Es wird 11.00 Uhr…..nichts !!!
Es wird 11.30 Uhr…..nichts !!!
Es wird 12.00 Uhr…..nichts !!!
Es wird so langsam 12.30 Uhr…immer noch nichts, da kommt die Tanja doch auf die Idee, dass wir uns doch auch ein Mountainbike nehmen könnten.
Bekloppte Idee !!!
Bibo tappert also nach vorne Richtung Straße, wo die guten Stücke stehen und schaut sich mal um.
Man ist das eine Hitze hier im „Hinterland“ !!!
Kein Wind und knallige Sonne !!!
Ne, das lassen wir schon mal sein, da halten wir mit unseren völlig untrainierten Körpern keine 30 Minuten durch.
Als ich dann zur Rezeption zurück kam, wedelte der gute Mann auch schon mit einem Schlüssel !!!
Unser Roller für die nächsten 24 Stunden für 300 THB (7,40 Euro).

schickes Teil nicht ??
schickes Teil nicht ??

Wir schnappen uns also den Loose (der Lonely hat keine Karten drin) und schauen mal, wie die Insel so aussieht und was wir zu Fuß niemals erreicht hätten.
Das erste Schild, welches uns „über den Weg läuft“, heißt : Viewpoint.
Ist auch ganz groß in der Karte eingezeichnet.
An der Straße biegen wir in einen Weg ab…da steht…“Viewpoint 70 m“.
Das schaffen wir locker.

der Weg zum Viewpoint.....
der Weg zum Viewpoint…..

...wird schmaler....
…wird schmaler….

…und er wird immer länger.

Wir laufen und laufen und der Weg führt anstatt nach oben immer weiter nach unten.
Plötzlich sind wir bestimmt einen Kilometer gelaufen und kein Viewpoint gefunden.
Hie ist Ende des Weges !

Wir laufen wieder zurück und finden einen kleinen schmalen, nieder getretenen Pfad, der nach oben führt.

das wird er sein...der Weg zum Viewpoint.
das wird er sein…der Weg zum Viewpoint.

Nach guten 100 Metern geht es aber wieder nach unten, so ein Mist. Aber da wir schon mal da sind, müssen wir auch schauen, wo der Weg endet.

der Weg führt nach unten.......
der Weg führt nach unten…….

...und endet hier.
…und endet hier.

Wir laufen den Weg wieder zurück und suchen verzweifelt den Viewpoint.
Und…jaaaaa…wir finden ihn. Unglaublich !!!!
Hier ist er…der angepriesene Viewpoint !!!

Koh Mak Viewpoint
Koh Mak Viewpoint

und das sieht man, wenn man ihn gefunden hat, den Viewpoint
und das sieht man, wenn man ihn gefunden hat, den Viewpoint

Das hätten wir ja noch gerade mal geschafft.
Wir fahren so ziemlich alle Wege lang und enden meistens an einem Resort.
Somit werden wir euch ein paar Bilder präsentieren, die jeweils beschriftet sind, da zwischendurch während der Fahrt nichts passiert ist.

Ao Suanyai ( Kok Mak Resort )...rechtsseitig
Ao Suanyai ( Kok Mak Resort )…rechtsseitig

Ao Suanyai ( Kok Mak Resort )...linksseitig
Ao Suanyai ( Kok Mak Resort )…linksseitig

Der Strand und das Meer sind hier wunderschön, nur ist das nicht unsere Preisliga.
Es ging weiter…

der Pier am Ao Suanyai
der Pier am Ao Suanyai

nochmal der Strand rechts vom Pier
nochmal der Strand rechts vom Pier

das Fischerdorf Ban Ao Talong
das Fischerdorf Ban Ao Talong

auch noch das Fischerdorf Ban Ao Talong
auch noch das Fischerdorf Ban Ao Talong

Der nächste Weg endete dann für uns am Koh Mak Greenview Resort, welches am Ao Taan Beach liegt.

"Strand" am Greenview Resort
„Strand“ am Greenview Resort

nett gemacht
nett gemacht

Auf dem Weg durch die Wälder Koh Mak’s ist für die männlichen Lebewesen auch hervorragend gesorgt.
Ein freundlicher Künstler war der Meinung, dass er hier „weibliches Lustgut“ am Straßenrand verteilen muss !!
Das lies sich der Bibo natürlich nicht entgehen und stürzte sich ins safe Vergnügen.

das macht Spaß, da kommt Freude auf !!
das macht Spaß, da kommt Freude auf !!

Der weitere Weg führte uns zum „Cinnamon Resort“. Sehr schöne Anlage mit schönen Preisen.
Auch nicht was für uns. Wir haben uns aber mal auf die Terrasse geschlichen und ein Foto gemacht

ein Teil vom Cinnamon Resort
ein Teil vom Cinnamon Resort

Wie schon gesagt…auf der Fahrt passiert ja nicht viel !!!
Darum können wir dazu nicht viel schreiben. Macht Spaß und bei einer Geschwindigkeit von ca. 30 Km/h sieht man auch ne ganze Menge.
Nun sind wir schon im Nordosten der Insel angekommen !!!
Laem Son !!!
Absolut klasse hier !!!
Super Strand, super Wasser…aber keine Resorts !!!

Gegenüber liegt die Insel Ko Kradaat.
Dort scheint es auch einen sehr schönen Strand zu geben, den wir aber leider nicht besuchen können.

Ko Kradaat
Ko Kradaat

Weiter fahren wir in die südöstliche Richtung und kommen zum Ao Nid Bucht.
Dort sind einige Resorts, die aber nur über Schotterpisten und ziemlich steil zu erreichen sind, was wir aus Sicherheitsgründen mal auslassen. Wir wollen ja nicht die nächsten Tage damit verbringen, unsere Wunden zu pflegen.

Strand am Little Moon Resort
Strand am Little Moon Resort

So, unsere Rundreise nähert sich langsam dem Ende. Wir haben natürlich nicht von jedem Resort Fotos gemacht und uns auch nicht jedes angesehen, wir schreiben ja schließlich keinen Reiseführer.

Aber ist euch mal aufgefallen, was wir schon lange nicht mehr gesehen haben ???
Na???
Richtig !!!!
Einen Wat !!!

Und da Koh Mak ja einen zu bieten hat, dürfen wir den natürlich auch nicht auf unserer Rundreise durch das Landesinnere auslassen !!!

Hier nun der Wat von Koh Mak.

die lebt hier ohne Zaun und Leine
die lebt hier ohne Zaun und Leine

Von dieser Statue aus hat man einen tollen Blick auf den Hauptanleger von Koh Mak.

Hauptpier von Koh Mak
Hauptpier von Koh Mak

Auf dem Rückweg kamen wir dann noch am Ao Kao White Sand Beach Resort vorbei, wo der Strand ebenfalls klasse war !!!

Strand am Ao Kao White Sand Beach Resort
Strand am Ao Kao White Sand Beach Resort

Nun sind wir schon ein paar Stunden unterwegs und haben uns eine Pause verdient. Oder meint ihr nicht ??
Deshalb sind wir einfach mal nen Weg abgebogen, wo „Cafe Rock“ dran stand.
Wir sind dann an einem felsigen Abschnitt angekommen, wo wir sehr freundlich von den Thais empfangen wurden.
Wir platzten gerade in einen nachmittäglichen Karaokespaß.
Das liegt in der Nähe vom Ao White Sand Beach Resort.

warten auf einen selbstgemachten Eistee und ne Cola
warten auf einen selbstgemachten Eistee und ne Cola

Aussicht aus dem Cafe Rock
Aussicht aus dem Cafe Rock

Leider gab es nur ein thailändisches Karaokebuch, sodass wir nicht mitsingen konnten !!
Da es nun schon anfing zu dämmern, machten wir uns auf den Heimweg, da wir es vermeiden wollten, in der Dunkelheit auf den teilweise nur sandigen Straßen zu fahren.
So, jetzt folgt noch ein kleiner Knaller.
Unterwegs…irgendwann….haben wir noch unseren Getränkevorrat aufgefüllt und genau daneben stand ein Schild „Gasoline“.
Und da der Bibo ja nicht weiß, wieviel so ein Teil verbraucht, hat er kurz nachgeschaut und es schwappte noch im Tank.
Die Anzeige stand zwar schon seit Anfang auf Reserve, aber wir dachten sie ist defekt.
Wir kommen gerade vom Cafe Rock aus an die Hauptstraße, als plötzlich der Roller aus geht und nicht mehr anspringen will.
Scheiße !!!
Kaputt!!!!
Neeeee, kein Sprit mehr !!!
Na, dann schieben wir mal !!!

wo bist du geblieben..lieber Sprit ???
wo bist du geblieben..lieber Sprit ???

Nach ausgiebiger Körperpflege haben wir uns an die Beachbar begeben und die Abend bei ein paar Bierchen und dem belauschen anderer Gäste ausklingen lassen !
Jaaaa, wir haben gelauscht !!
Wir wissen…macht man nicht..ist aber trotzdem genial.
Da wir ja mit unseren Tattoos nicht gerade wie Deutsche aussehen ( wurde uns hier schon mehrfach gesagt) war das Zuhören bei anderen deutschsprechenden natürlich einfach.
Da kommt ne Schweizerin mit zwei angedröhnten Deutschen an die Bar und der eine Typ ist nur am Quasseln. Ohne einmal Luft zu holen !!
Echt !!!
Und was das für ein toller Typ war !!
Booahhhhh….Fotograf..schon zweimal beruflich auf Weltreise !!!
Fallschirmspringer mit zwei fast Weltmeistertiteln….
Und was der alles gemacht hat und kann….wir können es hier nicht alles aufzählen !!!
2 Stunden später………
Er ist Feuerwehrmann bei einer 40-Stunden-Woche und verdient 1000 Euro netto.

Wir hauen uns einfach nur weg !!! Echt !!!!

Leider waren wir heute Abend nicht die idealen Gesprächspartner !!
Haben einfach nichts zu bieten !!!
Doch !!!
Wie sagt der Bibo immer….man soll bei dem bleiben, was man am Besten kann :

Bier saufen und dämlich quatschen !!!!

In diesem Sinne gute Nacht und bis morgen !!!

Gruß

Bibo & Tanja

über Stephan

Hi, ich bin Bibo (50), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack nach Südostasien.

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