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Koh Phangan – Mit dem Roller über die Insel ist teilweise schon abenteuerlich

21.09.2014
(Koh Phangan, 32 Grad, leicht bewölkt)

Obwohl wir in den letzten Jahren immer wieder an Armen und Beinen verbundene andere Reisende getroffen haben, die sagten, dass sie mit dem Roller auf Koh Phangan auf die Fresse gefallen sind, starten wir diesmal selber das Abenteuer : „Mit dem Motorbike über Koh Phangan“.

Laut dem „Reiseführer“ Phangan.info, der hier überall kostenlos herumliegt, haben die Schürfwunden an Armen und Beinen der Touristen inzwischen einen eigenen Namen bekommen: „Koh Phangan Tattoo“.
Ist natürlich ein toller Name, den wir nicht auch noch auf unserer Seite schreiben wollen.

Wir sprechen mit Connor, ob er eine seriöse Rollervermietung kennt.
Er vermietet zwar selber Roller, aber die sind uns zu klein.
So ein 50 ccm-Roller mit 2 Personen und den  bergigen Straßen hier, dass wird nichts.
Wir haben es ja schon vor zwei Jahren auf Koh Mak und Koh Kood erlebt, dass so ein kleiner Roller für zwei solche „Schwergewichte“ nicht wirklich von Vorteil ist.

Conner meint, wir sollen die Rollervermietung vorne an der Hauptstraße gleich an der Ecke nehmen, die kann er empfehlen.
Da waren wir gestern schon einmal und haben nach dem Tagespreis für einen 150 ccm Roller gefragt und die meinten, der kostet 300 THB (7,30 Euro) pro Tag.
Na, da ist doch bestimmt noch was drin.
Heute gehen wir noch einmal hin und fragen nach dem Wochenpreis und der liegt dann bei 250 THB (6 Euro) pro Tag.
Das hört sich gut an, den nehmen wir.

Wie immer muss Bibo seinen Pass abgeben.
Wie immer hat er damit ordentlich Bauchschmerzen, aber es gibt hier nirgendwo einen Verleiher, der es mit einer Passkopie oder dem deutschen Personalausweis macht !
Du kannst den auch einen 5-stelligen Deposit Betrag anbieten….es ist wirklich nichts zu machen.

Also notgedrungen den Pass abgegeben und kurze Zeit später können wir dieses schöne Stück für eine Woche unser Eigen nennen.

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Da wir ja nun schon ständig von der Go Pro Hero 3+ Black Edition * geschrieben haben, soll sie heute doch endlich einmal zum Einsatz kommen.
Zusätzlich hat Bibo ja noch ein Kopfgurt * erworben, der jetzt erst einmal am Helm fixiert wird.

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Jetzt noch schnell alles einstellen und schon kann es los gehen.
Tanja hat auch einen schönen Helm bekommen und sieht ein wenig aus wie „Darth Vader“.

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Und schon geht es los mit der wilden Fahrt durch die Berge von Koh Phangan.
Wir fahren bis nach Baan Tai und biegen dann in Richtung Phaeng Waterfall ab.
Dass soll unsere erste Station sein.
Danach weiter in Richtung Norden nach Chaloklum und dann weiter Richtung Westen, am Haad Salad und Haad Yao vorbei bis wir wieder zurück in Thongsala sind.

Hier jetzt das Video von der Fahrt.

Da das unsere erste Fahrt mit dem Kopfgurt war, sind die Bilder teilweise doch ein wenig „wackelig“!
Da konnte selbst das nachträgliche „Stabilisieren“ keine Besserung bringen.
Aber es ist mal zu erkennen, wohin man so beim Fahren schaut und wie schnell man versucht einen Überblick über gewisse Situationen zu bekommen.

Wer jetzt aber keine Lust hat, sich das Video anzuschauen oder es ihm zu langweilig ist, der kann auch gerne im Bericht weiter einfach nur die Bilder anschauen.

Wir starten also in Richtung Wasserfall.
Bis jetzt haben wir immer nur „trockene“ Wasserfälle gesehen und hoffen, dass es sich diesmal ändert.
Wir haben ja Regenzeit.
Obwohl, geregnet hat bis jetzt 4 x und das auch immer nur für gut 1 Stunde.
Wir sind trotzdem frohen Mutes und legen los.
Ab in die Berge Richtung Norden und am Phaeng Waterfall angehalten.

Und kein Wasser !!

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Bibo macht sich aber trotzdem auf die Suche und wird noch fündig…ein kleines Rinnsal kann er erspähen.

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Und für alle die, die wissen möchten, wie der Phaeng Wasserfalll in Action aussieht, haben wir noch schnell das Werbeschild fotografiert.
Ja, so hätten wir ihn auch gerne gesehen, aber es sollte mal wieder nicht sein.

Laut Info aus den kostenlosen Heften, sind die meisten Regenfälle so im November / Dezember und der Wasserfall hat dann bis Februar ordentlich Wasser.

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Immer wieder unterwegs kommen wir an diesen Elefant-Trekking-Stationen vorbei, wo man in ausgetretenen Pfaden auf den Elefanten reiten kann.
Die Tiere, die einfach nur so rum stehen tun uns unendlich leid !!

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Auf einer Anhöhe mitten in einer Kurve ist dann die Basis von „Jungle Flight„.
Hier kann man in einem Hochseil-Garten durch die Wipfel der Bäume klettern.
Schon von außen macht das ganze Ambiente auf uns keinen vertrauenswürdigen Eindruck.
Auch von den Quad’s, mit denen man eine Tour zum Wasserfall macht, lassen wir lieber die Finger und fahren mit dem Roller weiter.

Eigentlich wollen wir uns noch die Basis von „Just for Fun – Canopy Adventure“ anschauen, aber leider verpassen wir die Einfahrt.
Wir haben zwar ein Hinweisschild gesehen, aber den Eingang haben wir nicht gefunden.

Somit fahren wir einfach weiter in Richtung Chaloklum, wo wir vor drei Jahren schon einmal waren.
Wieder toll hier der Strand !!
Weißer Sand und türkisfarbenes Wasser…..herrlich !!!

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Und hier noch ein Blick vom Chaloklum Pier auf das kleine Fischerdorf, in dem man super Fisch bei toller Aussicht auf das Meer genießen kann !!

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Dann fahren wir weiter auf der Hauptstraße in Richtung Westen.
Am Haad Salad vorbei.
Ja, wir fahren nur vorbei, weil uns die Straße einfach zu steil und zu sandig ist.
Wir wollen einfach keinen Sturz riskieren !!!
Am Haad Yao machen wir dann wieder einen kleinen Stopp.

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Wie man sieht, auch hier keine Menschenseele am Strand !!
So kann man die Zeit am Strand in Ruhe genießen !!

Weiter geht’s !
Auf einer Anhöhe halten wir kurz an und machen ein Foto.
Unten rechts im Bild ist noch ein wenig der Haad Son zu sehen.
Das ist mehr so ein „Privatstrand“ von 2 Resorts.

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So langsam melden sich bei uns die Mägen und wir versuchen ein nettes Plätzchen am Strand zu finden.
Leider enden viele Wege im Nichts…

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Hier sollten die Bremsen vom Roller nicht versagen, sonst stehste gleich im Meer.
Aber auch die anderen Plätze sind nicht wirklich ansprechend, obwohl Bibo’s Geste scheinbar etwas Anderes sagt.

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Unterwegs sieht Tanja dann ein nettes kleines Restaurant, das auf dem Berg liegt und keine Aussicht hat.
Genau das haben wir ja gesucht…nicht??

Aber das genau ist der richtige „Halt“ bei „Pui’s Place„.

Hier gibt es wirklich leckere „Chicken Sattay mit Erdnusssoße“ und einen leckeren „Pinapple mit Thai Herbs Cocktail“.

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Anschließend machen wir uns auf in Richtung „Heimat“.
Noch einen Blick von der Strandstraßen auf den Ao Wok Tum und schon sind wir fast zu Hause.

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Bibo macht es sich an seinem Lieblingsplatz gemütlich.

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Und Tanja freut sich schon auf die wirklich leckere Pizza zum Abendbrot.

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Jetzt zum Schluss können wir ja noch preisgeben, dass wir uns heute wieder einmal richtig die Haut versemmelt haben.
Trotz des teilweise sehr bedeckten Himmels hat die Sonne ihre Spuren hinterlassen !!

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Aber es war ein herrlicher Ausflug, den wir heute gemacht haben.

Liebe Grüße

Bibo & Tanja

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über Stephan

Hi, ich bin Bibo (50), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack nach Südostasien.

2 Kommentare

  1. Ich möchte hier einen seriösen Rollervermieter vorstellen. Dieser hat mir sofort bei Anmietung über 10 Tage einen Rabatt angeboten. Statt dem sonst oft geforderten Reisepass als Sicherheit, akzeptierte er eine Kaution von 250 € oder 10.000 Bath in bar. Obwohl ich nachher den Roller 6 Std. zu spät zurück gebracht habe, bekam ich anstandslos und ohne Diskussion meine Kaution zurück. Die Vermietung liegt direkt neben dem Buri Rasa Ressort -> https://maps.google.de/maps?q=smail+rental+buri+rasa+resort&hl=de&gbv=2&fb=1&gl=de&hq=smail+rental+buri+rasa+resort&radius=15000&t=m&z=17&iwloc=A

    • Hallo Martin,

      Danke für Deinen Hinweis !!
      Das ist wirklich der erste Vermieter, von dem wir hören, dass er mit einer Kaution zufrieden ist !!

      Da werden dann bestimmt einige von deinem Hinweis profitieren !!

      Liebe Grüße

      Bibo & Tanja

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