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Singapur III

20.02.2012

Singapur, 27 Grad, bedeckt, schwül

Hallo und Guten Morgen !!!

Heute ist ein recht ereignisloser Tag ! Naja…wie man’s nimmt.
Wir haben bis um 08.30 Uhr gepennt, sind dann zum Frühstück und haben uns entschlossen den so viel beschriebenen “ Singapur Zoo“ zu besuchen.
Wir mussten mit den Bahn bis nach „Chao Chu Kang“ fahren und dann weiter mit dem Bus 927 bis zum Zoo.
Woher wir das wissen ???
Mensch…steht doch alles in Reiseführern !! )

Also wir wieder zu Bahn getappert und los.
Da auf der Fahrt nichts wirklich aufregendes passiert ist, gibt es auch keine Fotos.

Nun ja…Fotos….heute wird es vermutliche ein wenig tierisch zugehen hier bei diesem Reisebericht, da wir wirklich nichts anderes gemacht haben, als den Zoo zu besuchen.

Kurz vor der Ankunft am Bahnhof „Chao Chu Kang“ sah das aus der Bahn so aus….

Anfahrt nach  "Chao  Chu Kang"
Anfahrt nach „Chao Chu Kang“

Nach der anstrengenden Fahrt musste erst einmal wieder ein Aschenbecher gesucht werden, da die Raucher hier in Singapur stärker diskriminiert werden als in Deutschland !! )

wir bewachen einen Aschenbecher
wir bewachen einen Aschenbecher

Der Busbahnhof sah sehr gut aus, weshalb auch dieses Foto entstanden ist…..

Busbahnhof "Chao  Chu Kang"
Busbahnhof „Chao Chu Kang“

Wir konnten ja nun in den letzten Tagen schon feststellen, dass die Einwohner von Singapur wirklich sehr diszipliniert sind !!!

Auf der schnellen Rolltreppe stehen sie alle links ( ist ja auch Linksverkehr hier ), damit die Schnelleren rechts weiter laufen können.
An Zebrastreifen wird sofort angehalten, damit die Fußgänger queren können.
Man stellt sich an einer Schlange hinten an.
Wenn vorgegebene Wege vorhanden sind, dann nutzt man diese auch.
usw.
usw.

Wir haben und da voll angepasst und warten ordentlich in der angegebenen Wartereihe auf den Bus.

warten auf den Bus 927
warten auf den Bus 927

Nach einer kurzen Fahrt durch die „Vorstadt“ ( soweit man das hier so nennen kann ) erreichten wir den Zoo von Singapur.

Eingang zum Singapur Zoo
Eingang zum Singapur Zoo

Der Park ist sehr schön angelegt und mit seinen 28 ha unheimlich groß, aber übersichtlich.
Wir sind so gegen 13.00 Uhr aufgeschlagen.
Schon mal vorweg gesagt, solltet ihr doch am Frühen morgen anreisen, um in Ruhe den Park erkunden zu können. Wir waren ein wenig spät dran.
Durch die Bauart des Parks hat man echt das Gefühl, dass die Tiere dort frei rumlaufen, was aber nicht der Fall ist, wenn man mal ein wenig genauer hinschaut !!
Gleich hinter dem Eingang wird man von kleinen Cotton Äffchen begrüßt.

Saguinus oedipus
Saguinus oedipus

Danach geht es dann weiter durch dschungelartig angelegte Wege.

schöne Wege führen durch den Park
schöne Wege führen durch den Park

Da es nun mal in einem Zoo nicht wirklich herausragende Attraktionen gibt, außer die Tiere halt, gibt es jetzt einfach mal ein paar unkommentierte Tierfotos.
Achso, einen haben wir noch : Im Reiseführer und im Internet wird mit einer Tieranzahl von gut über 300 verschiedenen Tieren geworben.
Wir hatten so das Gefühl, dass viele der Tiere gerade auf Heimaturlaub waren….so viele haben wir dann doch nicht gesehen !!! )

schön angelegte Wege
schön angelegte Wege
Nein, wir waren nicht einkaufen.. ohne Rucksack mussten wir unsere Getränke so schleppen
Nein, wir waren nicht einkaufen.. ohne Rucksack mussten wir unsere Getränke so schleppen

Ein ordentlicher Regenschauer sorgte dann für eine Zwangspause. Diese nutzten wir dann für ein ausgiebiges Kindermal zu Erwachsenenenpreisen.
Es gab sehr leckere ( Chicken Nuggets mit Pommes und Fish & Chips ).
Fish & Chips = 9,90 SGD ( 5,80 Euro )
Chicken Nuggets & Pommes ( 3,50 Euro )

ist doch nett angerichtet...oder ?
ist doch nett angerichtet…oder ?

Der Schauer war zwar kräftig, aber nach gut 30 Minuten war wieder alles schön und wir durften unseren Weg fortsetzen.

Zum Abschluss unseres gut 5-stündigen Rundganges konnten wir uns natürlich ein Späßchen nicht verkneifen und so sind diese wirklich sehr gelungenen Fotos entstanden,

Monkey-Baum
Monkey-Baum

Noch ne Anmerkung zum Park: Da der Park ein absoluter Nichtraucher-Park ist, findet man natürlich auch keine Aschenbecher oder ähnlich. Das ist natürlich eine Qual !!!!
So wird man im Alter wieder ein wenig in seine Jugend versetzt, indem man sich ein absolut ruhiges Plätzchen sucht, wo kaum Menschen vorbei kommen ( man will es bei 28 ha nicht glauben, ist aber gar nicht so einfach ) und raucht dann mal schnell heimlich eine, immer in der Hoffnung nicht ertappt zu werden !!!
Unglaublich !!!!!

Da der Park um 18.00 Uhr schließt und wir ja gleich noch Karten für die „Night Safari “ gekauft hatten, führte uns der Weg erst einmal wieder schnell zu einem Aschenbecher vor den Toren, um dann anschließend gegen 19.00 Uhr in die Dunkelheit des Nachbarparks einzutauchen.

Hier gibt es leider nicht so viele Bilder, da unsere Kameras nicht wirklich für Nachtaufnahmen gemacht sind.
Es gibt eine Rundtour mit der Parkbahn und mehrere ausgeschilderte Wanderwege, die man dann in der Dunkelheit erkunden kann.

Ok, die Night-Safari kann man sich anschauen, muss man aber nicht !!
Es hat zwar Spaß gemacht, durch den vorgetäuschten Dschungel zu schlendern, aber wirklich viel gesehen haben wir persönlich nicht.

Gegen 21.00 Uhr haben uns dann ein wenig die zarten Füßchen geschmerzt, sodass wir den Rundgang beendet haben. Mit dem Lokalbus ging’s dann wieder zurück zum Busbahnhof.

Da wir von den Preisen in der „Innenstadt“ die Nase voll hatten, erkundeten wir noch ein wenig die Umgebung und haben einen kleinen Foodcourt gefunden, in dem wir hervorragend für 20 GSD ( 11,80 Euro ) gegessen haben.
Und das für 2 Personen incl. einem großen Tiger Bier.

Gut gesättigt brachte uns die MRT zurück in Richtung Unterkunft, wo wir vor dem Hotel noch ein Tiger Bier trinkend den Tag haben ausklingen lassen !!!!

Der Tag endete heute gegen 01.30 Uhr….da der Reisebericht ja auch noch gestanzt werden musste.

Gruß

Bibo & Tanja

über Stephan

Hi, ich bin Bibo (50), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack nach Südostasien.

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