Unser Besuch auf dem Albert Market in Banjul

Bei unseren Vorbereitungen zum Urlaub, hier in Gambia, haben wir viele Informationen aus Netz gezogen. Und überall war von dem Albert Market in Banjul zu lesen. Na, wenn so viel darüber geschrieben wird, dann dürfen wir uns diesen Markt auch nicht entgehen lassen !!!
Wir sind ja aus Thailand schon einiges an Märkten gewöhnt, aber was wir hier sehen und vor allem riechen, das ist wirklich unbeschreiblich !!
Aber fangen wir mal von vorne an. Der Weg führt uns über sandige Straßen bis zur vorgelagerten Geschäftsstraße.

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Hier parken wir ein und ein wilder selbsternannter Parkwächter mit wilden Woodoo-Gebamsel am Hals weist den Taxifahrer ein. Nachdem wir dann ausgestiegen sind fordert er eindringlich ein Trinkgeld für seine gute Tat.
Leider müssen wir ablehnen !
Kaum 3 Meter gelaufen, werden wir wieder von einem gut gekleideten Herrn angesprochen, ob wir nicht Euro tauschen möchten!
Nein, möchten wir nicht !

Dazu müssen wir jetzt sagen, dass das Geldwechseln an nicht autorisierten Stellen strengstens verboten ist !!!!

Weiter geht es die paar Meter bis zum Eingang des Marktes….
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Zum Anfang ist alles gut !! So kennen wir ausländische Märkte. Allerlei Artikel des täglichen Gebrauchs werden angeboten.
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Weiter geht es mit Handicrafts (Handarbeiten). Eine Nähstube neben der Nächsten. In den meisten sitzen Kinder mit Kopfhörern auf den Ohren an den Stickmaschinen und zaubern bunte Muster auf die Stoffe, die der Tourist dann kaufen soll. Nebenan sitzen die Holzschnitzer, die alles mögliche aus rohem Holz herstellen, um es gewinnbringend an den Mann oder die Frau zu bringen.
Ein Stückchen weiter baut der Schreiner unter freiem Himmel Betten und Schränke aus Vollholz zusammen.
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Das Fotografieren ist hier auf dem Markt nicht gerne gesehen. Sobald wir den Fotoapparat auch nur ansatzweise gezückt haben, wurde ganz schnell und heftig abgewunken, sodass wir leider nicht viele Bilder machen konnten.

Natürlich findet man hier auch den Obst und Gemüse, sowie den Fleisch und Fischmarkt.
Hier war es dann ein Geruchserlebnis ohne Vergleich !!
Das Fleisch und der Fisch liegt hier einfach so rum. Ok, das kennen wir ja aus Thailand, aber um die Fliegen kümmert sich hier keiner. Die Fische sind übersäht mit Fliegen, dass man gar nicht mehr erkennen kann um was für einen es sich handelt.
Das Obst und Gemüse liegt einfach auf Pappen auf der Erde und man muss schon fast drüber steigen, dass man den Weg entlang kommt.
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Wir sind dann auf der anderen Seite des Marktes wieder raus und haben den Heimweg angetreten.
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Unser Fazit zu diesem Markt…tja, wir wissen nicht so wirklich was wir sagen sollen. Wir sind erschreckt, erstaunt und teilweise sehr betroffen, wie es auf diesem Markt aussieht.
Hinzu kommt noch, dass man an jedem Stand, sei er auch noch so klein, angesprochen wird und was kaufen soll. Das Ansprechen wäre ja nicht wirklich schlimm, aber von jedem Verkäufer wirst du richtig zugetextet, dass man irgendwann schon ein schlechtes Gewissen hat, wenn man nichts kauft.
Aber wir können hier leider nicht jeden glücklich machen !!

LG

Bibo & Tanja

 

über Stephan

Hi, ich bin Bibo (50), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack nach Südostasien.

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