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Wat Rong Khun

27.08.2011

Chiang Rai, 25 Grad, Regen

Hallo,

da sind wir wieder. Wir schreiben den 4. Tag in Chiang Rai und haben das, was wir uns vorgenommen haben eigentlich schon erledigt.
Wir schlafen also aus ( 07.00 Uhr :-( ) und gehen zum wiederholten Male Pancake frühstücken und beobachten den Regen.
Da ich ja solch ein Freund dieser süßen Sachen und des ABF ( American Breakfast ) bin, hab ich schon fast keinen Bock mehr drauf.
Aber es muß ja was in den Magen !!!
Wir sinnieren nun so, was wir noch machen könnten, da schnappe ich mir den Reiseführer, lese noch ein wenig und stoße auf den Wat Rong Khun.
Den sollten wir uns auf alle Fälle einmal anschauen !!!
Gesagt getan, gegen 09.00 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Busbahnhof und überlegen, wie wir da hin fahren !!!
Nachdem wir ja auf dem Rückweg vom Goldenen Dreieck so” auf die Nase gefallen” sind, entschließen wir uns ein Taxi zu nehmen.
Wir einigten uns auf einen Preis von 250 Bath ( Hinfahrt, warten, Rückfahrt )

„unser Taxi“

innen sieht es dann so aus… :-))

Für mich als 192 cm hohe Gestalt, war es ein schönes Erlebnis, da ich von dem Krach der Auspuffanlage nicht viel mitbekommen habe, da ich mir mit den Knien die Ohren zu halten konnte.
Der größte Nachteil war, dass ich mir bei jeder Bodenwelle den Kopf an den Verstrebungen gestoßen haben.
Also liebe Leute : ” Köpfe einziehen oder nicht mit fahren !!!”
Ein Erlebnis war es trotzdem.
Wir tuckerten mit gefühlten 40 Km/h ( der Tacho funktionierte nicht ) die ca. 12 Kilometer bis zum Tempel.
Hier jetzt einige Fotos vom Tempel.


der Weg zum Eingang


das “ Rauchen Verboten Schild“ am Eingang


das “ Trinken Verboten Schild“ am Eingang


Monument am Eingang


Wohnhaus des Künstlers ( oben Wohnung, unten öffentl. Toiletten )


der Eingangsbereich


Impressionen


Impressionen


Impressionen


Impressionen


noch einmal eine Gesamtansicht der Anlage

Da der Wettergott mit uns Erbarmen hatte, war inzwischen die Sonne raus gekommen.
Das hatte zur Folge, dass wir ohne Sonnenbrille gar nichts mehr gesehen haben.
Die gesamte Tempelanlage ist, wie man sieht, in weiß gehalten und mit kleinen Spiegeln verziert.
Somit hat man bei Sonnenschein eine Helligkeit, die unglaublich ist.
Wir sind froh, dass die Bilder gut geworden sind.
Wer noch bessere sehen möchte, der müßte dann mal bitte googeln.
Im Innern des Tempels ist das Fotografieren leider verboten. Der Künstler hat unglaubliche Arbeit geleistet.
Alle Wände sind mit kleinen Figuren ( von Badman, Spiderman, Michael Jackson, Buddas und vielem Anderen ) bemalt.
Unmöglich, das zu beschreiben !!!!
Es finden sich noch einige Nebengebäude mit Ausstellung und natürlich Souvenirshops, die ebenfalls vom Künstler gestaltet wurden.


Nebengebäude

Impressionen

Wir sind dann wieder zurück und haben uns am Busbahnhof absetzen lassen.
Wir mussten noch ein wenig shoppen.
Naja, shoppen wäre ja schön gewesen. Wir mußten mal wieder eine Apotheke aufsuchen, da wir ( Tanja & ich ) voll die Rotze haben.
Ist ja auch kein Wunder. Es ist hier im Moment richtig schwül. Du läufst 100 Meter und deine Klamotten sind pitsche nass.
Dann nimmste dir so ein Tuk Tuk oder Songthaew ( natürlich alles offen ) und fährst durch die Gegend.
Schöne Scheiße, kann ich sagen.
Also erst einmal mit Medikamenten eingedeckt und alles ins Zimmer gebracht.
Taschentücher haben wir auch geholt. Hört mir auf. Die sind einlagig und überhaupt nicht” durchschnupfsicher”!!!!!!! Bääääähhhhhh.
Nach einem kleinen Spaziergang durch die abgelegenere Gegend…..


….auf dem abgelegenen Wege…..

…wandelten wir auf einer Allee einladender Karaokebars….


…und trafen auf die „arbeitende“ Bevölkerung…. ;-)

….bevor wir dann über den einheimischen Markt, mit unendlichen Gerüchen gelaufen sind……


das Marktende ist schon in Sicht !!!

…sind wir mal einen Kaffee trinken und div. leckere Stücken Kuchen essen gegangen.
Dazu haben wir uns mal wieder an der Hauptstraße ( goldene Uhr ) niedergelassen.


Platz mit Aussicht !!!


mmmmhhhhh, sehr, sehr lecker !!!!

Im Anschluss sind wir dann zum Guesthouse, um noch ein wenig Reiseberichte zu schreiben.
Ein wenig verspätet ( das Bilder hoch laden hat so lange gedauert ) sind wir dann gegen 20.00 Uhr zum Sonntagsnachtmarkt ( Walkingstreet / Thanalai Road ) aufgebrochen.
Dies war ein wenig spät aber wieder ein Erlebnis.


der Anfang der Strecke


Livemusik mit öffentlicher Tanzveranstaltung


natürlich auch wieder mit sehr vielen Garküchen.

Jetzt sind wir da angekommen, wo es Heuschrecken, Käfer, Frösche und sonstiges frittiertes Getier zum Essen gibt.
Wir können unser Hirn und vor Allem unsere Nase nicht ausschalten, um diese Sachen mal zu probieren.
Wir hätten nicht gedacht, dass das Ganz soooo geruchsintensiv ist !!!!
Wir konnten uns auch nicht überwinden Fotos zu machen !!! :-(
Aber wir haben natürlich auch was gefunden, was unserem westlichen Gaumen richtig gemundet hat.


lecker frittierte Kartoffeln…


…süße Kekse ( ganz frisch ) mit irgendwas….

..und weiteren kleinen Köstlichkeiten, die uns den Abend versüßt haben.
Auf dem Rückweg sind wir natürlich wieder an dem jetzt beleuchteten “Goldenen Uhrturm” vorbeigekommen…..


Goldener Uhrturm in Chiang Rai

….bevor wir dann, wie fast jeden Abend wieder in der Peacehouse Bar “versackt” sind.

Als dann wieder so ein fahrender Händler mit irgendwas vorbei kam, bestellte ein Engländer so ne komischen gelben Fäden.
Die wurden in einem Klemmrost übers Feuer gehalten uns leicht erwärmt.
Wir sahen skeptisch zu. Er bot uns eine Probe an und wir mußten uns auch gleich 2 Portionen zum Bier dazu bestellen.

Jau, es sind frittierte Nudeln, die über der Glut noch einmal warm gemacht werden.
Sie schmecken ein wenig “fischig”, das liegt aber daran, dass der Verkäufer mit dem gleichen Rost auch den getrockneten Fisch über dem Feuer erwärmt, den er auch verkauft.


LECKER !!!!!!

Irgendwann sind wir dann aufgebrochen um ins Bettchen zu gehen !!!
Zeit wissen wir nicht mehr…. ;-)
Es war spät !!!! :-))
Bis dann….. aus Chiang Rai

Gruß

Bibo, Tanja & Ralle

über Stephan

Hi, ich bin Bibo (50), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack nach Südostasien.

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