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Freilandmuseum Fladungen / Rhön – Eine Zeitreise in altes Dorfleben

Während unserer Auszeit in die Rhön haben wir auch einmal das Fränkische Freilandmuseum in Fladungen besucht.

Fladungen liegt von unserer Unterkunft in Hilders  13,9 Kilometer entfernt.
In diesem 12 Hektar großen Museum sind alte fränkische Häuser original getreu wieder aufgebaut und das alte fränkische Dorfleben wurde „nachgestellt“.

Direkt am alten Bahnhof von Fladungen befindet sich ein kleiner Parkplatz.
Hier sichert, wie immer, das frühzeitige Erscheinen einen sicheren Parkplatz.

An dem alten Bahnhof kann man auch zu einer nostalgischen Zugfahrt starten.

Nach einem kleinen Fußmarsch von gut 200 Metern erreichen wir dann auch schon den Eingang zum Museum.
Wir dürfen einen Eintritt von 4,50 Euro entrichten, erhalten einen Lageplan und schon kann das Abenteuer „Zeitreise“ beginnen.

Gleich hinter dem Eingang stoßen wir auf eine alte Dampfwalze, so wie wir sie in unserer Kindheit als Spielzeug hatten.

Auf dem weitläufigen Gelände sind dann viele alte Häuser „zusammengetragen“ worden.
Das heißt, diese Häuser, Höfe und auch Einrichtungsgegenstände wurde aus der gesamten Region hierher gebracht.
Die alten, meist verfallenen, Gebäude wurden abgebaut, aus den originalen Materialien hier wieder zusammengesetzt und für die Austellung restauriert.

Die Reßmühle ist das einzige Haus, welches nicht versetzt wurde. Sie stand schon immer an diesem Platz.

Weiter geht es dann zur „Hofstelle aus Bahra“.
Dieses alte Haus (um 1800) beherbergt die älteste Innenausstattung des Museums.

Bei dem nächsten Gebäude handelt es sich um eine alte Ölschlagmühle aus dem Jahre 1833.
Auf den Informationstafeln, die sich an jedem Gebäude befinden, ist die Herkunft des Hauses und der Wiederaufbau dargestellt und anschaulich beschrieben.

Diese alten, teilweise krum und schiefen kleinen Häuser bringen einen immer wieder zum Staunen:
Wir können uns teilweise nicht vorstellen, dass in ihnen tatsächlich einmal Menschen gelebt haben.

Genauso erstaunlich ist, dass noch so viel Altes erhalten geblieben ist.

Zwischendurch möchten wir noch anmerken, dass auf dem gesamten Gelände das Rauchen verboten ist.
Aber ihr braucht auf eure Glimmstengel nicht verzichten, denn es gibt zwei augewiesene Raucherbereiche.
Einmal an den Picknickbänken am Teich und den Zweiten am „Brotzeitstübchen“.

Für einen entspannten Besuch solltet ihr euch schon 4-5 Stunden Zeit nehmen.
Es gibt so viel zu bestaunen, dass ihr die Zeit wirklich braucht, um alles zu sehen.

Wer sich für alte Architektur und das alte fränkische Dorfleben interessiert, der ist hier genau richtig.

Solche alten Häuser sind in unserem Lande nicht mehr viel zu finden und wir freuen uns, dass sie hier ein „neues zu Hause“ gefunden haben und erhalten bleiben.

Liebe Grüße

Bibo & Tanja

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über Stephan

Hi, ich bin Bibo (50), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack nach Südostasien.

2 Kommentare

  1. Cool! Ich bin vor etwa zwei Jahren nach Fulda gezogen und habe davon noch gar nichts mitbekommen. Ich mag so altertümliche Nachbauten und die Nachahmung von alten Lebensstilen. Ich finde es interessant zu sehen und vielleicht auch selbst zu erleben, wie die Menschen damals gelebt haben.

    Ich muss dem kleinen Dörfchen wohl auch mal einen Besuch abstatten :-)

    Danke für deinen Beitrag!

  2. Super interessanter Beitrag. Die Häuser sind sehr gut erhalten. Ich liebe solche Häuser. Vg aus Schlernbödelehütte

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