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Sahara 2008

12.03.-30.03.2008

Sahara Buggy Tour 2008
„Raid de Tunesie“
Mit dem BCB – 300 in die Wüste Tunesiens

In der Zeit vom 12.03.- 14.03. wurden dann die Buggies verladen und es ging dann gegen 13.00 Uhr los. Die Fahrt ging über Garmisch Partenkirchen, den Brenner und die italienische Autobahn nach Genua.

Auf einer Tankstelle in Italien.

Nach einer halben Nacht im Auto, kamen wir dann am Morgen des 15.03. im Hafen von Genua an. Hier wurden wir von unseren Begleitern schon erwartet und eingewiesen.

Ankuft im Hafen von Genua.

Nachdem ich nun so viel Schiss vor der 24-stündigen Überfahrt nach Tunis hatte, war ich nun doch tatsächlich auf dem Schiff. Und das Foto entstand nach ca. 20 Stunden auf dem Selben. Ich sehe doch eigentlich noch ganz gut aus. :-))))

Auf dem Schiff kurz vor Tunis.

Nachdem wir nun mit sehr viel Verspätung in Tunis angekommen waren, sind wir dann durch die Nacht in Richtung „Ksar Ghilane“ gefahren. In der stockfinsteren Nacht und Dauerregen war das dann schon ein Abenteuer.

Zu allem Überfluß ist uns dann auch noch ein Reifen am Anhänger geplatzt.

Da auf der dunklen Landstraße eine Reparatur nicht möglich war, sind wir auf der Felge noch ca. 25 Kilometer bis zur nächsten Tankstelle gefahren.

Störungsfrei sind wir dann am Montagmorgen in unserem Camp “ El Bibane“ angekommen. Entgegen unseren Erwartungen war die Unterkunft klasse !!!! Die gesamte Anlage war gepflegt und das Essen hat gut geschmeckt !! Nur hat es ein wenig an Abwechslung gefehlt… :-))

Montag : Hühnchen mit Kuskus
Dienstag: Hühnchen mit Nudeln
Mittwoch: Hühnchen mit Reis

Dreimal dürft ihr jetzt raten, was es am Donnerstag gab…. ;-)))))

Der Eingang zum Camp “ El Bibane „.
Das waren unsere Zelte.
Dort haben wir doch sehr gut geschlafen…..

Nachdem wir mit dem Transportgespann gerade einmal zwei Stunden am Ort waren, kam auch schon der Rest der Truppe in dem Camp an.

von links: Bibo, Tanja, Jasmin, Jamel (FIA Sportdirektor Tunesien), Stephan, Henry, Ullrich, Martin, Bernd, Groovy

So und da die Jungs und Mädels natürlich gar keine Zeit hatten, wurden die Buggies sofort abgeladen und der Wüstenspass begann……

Schön wäre es gewesen… :-(( Das Bild ist nur gestellt !!

Und so testeten wir in den Tagen, was so alles mit den Buggies geht. Ich muß schon sagen….da ist ne Menge möglich. Ich hatte nicht gedacht, dass die Dinger soo gut durch den Sand gehen und wir doch auch stattliche Dünen erklimmen können.

So sieht es aus, wenn Buggies durch die Wüste fahren :-))))

Lass den Sand fliegen !!!

Hilfe naht !!!!

Trinken, trinken, trinken……

Ein riesiger Spielplatz für uns Buggyverrückte.

Nachdem die Buggies am Morgen wieder fit gemacht wurden und die ersten Schrauberstunden vorbei waren, ging es dann am späten Vormittag los.

Wozu benötigt man Wagenheber ??

Vorsorglich haben wir uns auf einen windigen Ausflug vorbereitet……

Nach diesen Vorbereitungen geht es dann doch endlich los…..

Hoffentlich werden wir nicht angehalten… :-))

Ein Ausflug auf unserer „Hauspiste“ zum alten Fort. Diese Strecke sind wir in der einen Woche so oft gefahren, dass wir vergessen haben es zu zählen. Da wir die Strecke in den letzten Tagen schon so einigermaßen kannten, haben wir dann auch mal ordentlich die Kuh fliegen lassen.

Unsere Lieblingspiste, da ging auch Vollgas !!!!!

Aber es gab nicht nur diese schönen Sandpisten !! Wir hatten auch ordentliche Stoppelfelder und Steinwüsten, die wir mit unsere Gefährten durchqueren mußten. Leider sind wir da auch durch sehr viele Dornenbüsche gefahren, sodass wir doch einen ziemlichen Reifenverschleiß hatten. Von unseren insgesamt 24 Reifen waren doch nach der Tour 14 nicht mehr zu retten. In einem Reifen waren doch tatsächlich 21 Dornen drin. :-((

Da geht die Post ab….kein Verkehr und man kann fahren, wo man will…

Schnur gerade geht die Piste durch die Pampa.

In dieser Steinwüste geht es nicht weiter….also zurück.

Natürlich sind wir nicht nur gefahren. Zwischendurch haben wir auch einmal eine Pause gemacht und haben uns den mitgeführten kulinarischen Köstlichkeiten gewidmet.

Leider hatte Bernd seinen Teller vergessen.

Und noch einer ohne Teller, aber selbst hier werden wir nicht verhungern.

Ich weiß zwischenzeitlich gar nicht, was ich hier schreiben soll…. geschweige davon, welche Bilder von den 1500 stelle ich hier zur Verfügung…. Auch wenn hier diesmal nicht ganz soooo viel Text seht, hoffe ich, dass die Bilder einfach auf euch wirken. Denn die wahren Eindrücke, die wir gesammelt haben, lassen sich einfach nicht in Worte fassen !!!

Ist hier etwa ein Stau….oder suchen wir nach dem Weg ???

Und schon wieder die Frage, wo geht es lang ???

Natürlich haben wir auch die Abende zusammen verbracht. Man kann also sagen, dass uns nicht langweilig war. Wir waren eine klasse Truppe, die in jeder Situation zusammengehalten hat !!!! In dieser Zeit haben wir neue Freundschaften geschlossen, die wir auch in Zukunft pflegen werden.

So sah es in unserem Basislager aus.

Unser Parkplatz am Zelt.

Abends mußte natürlich auch wieder abgerüstet werden…

Natürlich wollten wir auch direkt testen, ob auch die höchsten Dünen für unsere Buggies zu erklimmen sind. Um ein schönes Foto zu bekommen sind wir alle nacheinander auf die Düne rauf. Hier ein paar Bilder…..

Auf der höchsten Düne, die wir gefunden haben

Nichts geht mehr, man beachte das freistehende Rad. :-)))

Aber da wir Martin ja nicht alleine auf der Düne verhungern lassen konnten, sind Groovy und ich wieder den Berg hoch gelaufen. Dafür wurden wir auch belohnt……

Geile Sache….surfen auf dem Buggy….coole Abfahrt….

Und schon wieder mussten wir einen Buggy ausbuddeln….

Da uns das Fort und die Strecke dorthin so gut gefallen hat, sind wir nun schon wieder da und hier nun noch ein paar Bilder.

Die Truppe ist schon wieder am Fort.

Alle fotografieren das Fort…Stephan einen Käfer….lach

Es ist ja nicht so, dass wir nur schönes Wetter hatten….Nein, wir hatten auch an zwei Tagen einen ordentlichen Sandsturm, sodass wir vorsorglich unsere Tour abgebrochen haben und wieder in Richtung Camp zurückgefahren sind. Aber da hatten wir natürlich auch wieder unseren Spaß !!

Eine schnelle Heimfahrt bei Sandsturm.

NEIN….nicht schon wieder buddeln !!!!!

Nachdem die gesamte Truppe dann wieder abgereist war, begann auch für mich die Rückreise. Nur hatte ich im Gegensatz zu den Anderen noch eine Woche, um die Fähre in Tunis zu erreichen. Deshalb konnte ich noch ein paar Bilder an Orten schießen, die die Anderen leider nicht zu sehen bekamen….

Unser Buggy im weißen Sand am Startreck-Drehort…

Ja, ich war wirklich dort…..

Wollen wir das Dorf einnehmen…?? :-)

Danach ging es dann weiter nach Hammamet… Hier entstanden dann die letzten Fotos von Buggies in Tunesien.

Im Hafen von Hammamet.

Einkaufen in Hammamet

Und noch eines am Strand von Hammamet.

Und zum Schluß erscheint hier noch ein einzelnes Foto von unserem Buggy ganz alleine und verlassen auf einer Düne.

Im Ganzen war es eine super Reise, bei der wir sehr viele Erfahrungen gesammelt haben. Wir können nur jedem raten einmal an solch einem Event teilzunehmen. Wir werden versuchen dieses Erlebnis noch einmal zu wiederholen.

Wann ??? Wer weiß das schon im Vorfeld !!! Aber wer weiß, was sich in der Zukunft noch so alles ergibt ??

So das war unser Bericht mit mehr Bildern wie Text, aber wir hoffen, euch gefällt es….

über Stephan

Hi, ich bin Bibo (50), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack nach Südostasien.

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