Tallink-Spa-Conference-Hotel

Tallinn – Tallink Spa & Conference Hotel

Wer das Tallink Spa & Conference Hotel * gebucht hat, der kann mit der Lage des Hotels voll zufrieden sein.

Die Fähre von Helsinki nach Tallinn legt am Terminal D an und das Hotel ist gut zu Fuß zu erreichen.
Google schreibt hier eine Wegstrecke von 1,2 Km, was einem aber kürzer vor kommt.

Ihr lauft an dem neuen Hafenbecken für Sportboote vorbei und könnt euch dann entscheiden, ob ihr am Einkaufszentrum rechts oder links vorbei lauft.

Nach ca. 10 bis max. 15 Minuten steht ihr vor einem hochmodernen verglasten Gebäude, dem Hotel.

Gleich nach dem Betreten des Hotels öffnet sich das moderne Foyer.
Alles ist hell, weitläufig und mit gläsernen Wänden versehen.
An der Rezeption werden wir schnell und freundlich abgefertigt.

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Um unser Zimmer (Nr.489) beziehen zu können, nehmen wir den Aufzug und stehen  (wie im Foyer) wieder in einem weiträumigen Bereich.
Vor hier aus gehen mehrere Flure in verschiedene Richtungen und wir müssen uns erst einmal umschauen, wo es lang geht.

Dabei fällt uns wieder die gläserne Wand zum „Innenhof“ auf, in dem sich die große Pool-Landschaft des Hotels befindet.
Wir können es uns nicht nehmen lassen, einen Blick zu riskieren und auch gleich ein Foto zu machen.

Um es vorweg zu nehmen, wir persönlich würden uns nicht ganz so wohl fühlen, wenn man uns aus fast allen Fluren und den innenliegenden Zimmern beim Baden zuschauen kann.

Aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache.

Spa-Tallink-Spa-Conference-Hotel
Nachdem wir die Hinweisschilder zu unserem Zimmer gefunden haben, stehen wir auch im richtigen Flur, wo wir ein wenig erstaunt und auch überrascht sind, was die Beleuchtung und den Teppich betrifft.

Fangen wir mit dem Teppich an:
Er soll vermutlich blaue Unterwasser-Annemonen imitieren.
Wenn wir mit dem Blick nach unten über den Teppich laufen, dann stellt sich ein leichter 3-D Effekt ein und wir fühlen uns wie in einem Aquarium.

Die Beleuchtung:
In der Decke befinden sich, wie in fast jedem Hotel, weiße Lampen.
An den Wänden sind ebenfalls zwischen den Zimmern Lampen angebracht, die in steter Regelmäßigkeit die Farbe ändern.
Auf unserem Weg zum Zimmer lernen wir sämtliche verfügbaren Farben von blau, violett, grün und rot kennen.

Diese Beleuchtung ist doch sehr gewöhnungsbedürftig. Vor allem das rote Licht, in Verbindung mit dem langen Flur lässt bei uns Gedanken an gewisse Orte aufkommen, an denen körperliche Dienstleistungen angeboten werden.

Der Architek (oder vielleicht die Geschäftsleitung) scheint ein Faibel für wechselnde Lichtfarben zu haben, da die nebenan liegende Firmenzentrale im Außenbereich in gleichem wechselnden Rythmus beleuchtet wird.

Unser Zimmer liegt ganz am Ende des Flures und wir sind schon gespannt, was uns dort erwartet.

Das Zimmer ist ausreichend groß, und wir haben einen Blick auf den Hafen, wo die Kreuzfahrtschiffe anlegen.
Das Bad ist groß und mit allem ausgestattet, was wir benötigen.

Hier im Bad merkt man, dass wir uns in einem Spa-Hotel befinden.

Das Zimmer ist sauber und wir werden zwei Nächte, in den nicht zu harten Betten, gut schlafen.

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Wir sind mit dem Zimmer voll und ganz zufrieden!

Da wir das Spa-Angebot nicht genutzt haben, können wir auch nichts dazu sagen bzw. schreiben.

Deshalb machen wir mit der Beschreibung des Hotels und des Frühstücksbuffets weiter.

Wenn ihr das Hotel betretet, befindet sich linksseitig von der Rezeption der Eingang zum Spa Bereich.
Rechts davon die Hotelbar mit einer Sitzecke.
Geht ihr an der Bar vorbei kommt ihr zum Buffetrestaurant, wo auch das Frühstück angeboten wird.

Nachdem wir die Nächte in den Betten gut geschlafen haben, machen wir uns gemütlich zum Frühstück auf und müssen feststellen, dass sich hier vor der verschlossenen Tür schon eine Traube gebildet hat.

Das Frühstücksbuffet wird wie folgt angeboten:

  • Mo. – Fr. von 07 – 10 Uhr
  • Sa. u. So. von 08 – 11 Uhr

Nachdem wir am Empfang unsere Zimmernummer bekannt gegeben haben, dürfen wir das weitläufige Restaurant betreten und sichern uns erst einmal ein ruhiges Plätzchen am Fenster.

Der erste Eindruck vermittelt uns ein übesichtliches Buffet, wie wir es in einem 4 Sterne Hotel so nicht kennen.

Die Theke ist zwar sehr lang, aber es gibt nicht viel an Speisen zur Auswahl.
Nach unserer Erfahrung ist das die Standartausstattung, die es in jedem Hotel gibt, ohne irgendwelche Highlights.

Das Buffet begeistert uns nicht wirklich, aber der Kaffee schmeckt dafür um so besser und wir werden satt.

Unserer Meinung nach ist bei dem Buffet noch sehr viel Spielraum nach oben, um den Ansprüchen von Reisenden gerecht zu werden, die ein 4 Sterne Hotel buchen.

Wir wissen im Moment nicht, ob wir mit der Beschreibung zu kleinlich sind?

Aber wir haben auf unseren Reisen schon einige 4 Sterne Hotels besucht und vergleichen natürlich die unterschiedlichen Angebote der Häuser und da schneidet dieses Hotel nicht am Positivsten ab.

Wenn es jetzt nur das Buffet wäre, dann würde es ja noch gehen.
Aber es sind uns noch zwei andere Gegebenheiten aufgefallen, die so gar nicht zu einem 4 Sterne Hotel passen.

Erstens waren wir überrascht, dass wir in unserer Minibar auf dem Zimmer ein paar verpackte Badeschlappen gefunden haben, die dann auch noch mit einem Preisschild ausgezeichnet waren.

Zweitens lag auf dem Frühstücksbuffet (direkt neben dem Toaster) eine Stromverteiler-Kabeltrommel.
Und es war kein Versehen. Nein, die Trommel lag an beiden Tagen dort, sodass wir davon ausgehen, dass es immer so ist.

Und das ist in einem 4 Sterne Hotel nun einmal ein NoGo!

Insgesamt haben wir uns in diesem modernen Hotel aber wohl gefühlt, gut geschlafen und sind satt geworden, sodass wir unsere Erkundungen in Tallinn gut ausgeruht und entspannt angehen konnten.

Liebe Grüße

Bibo & Tanja

Klarstellung:

Wir wurden zur Citycruise mit der Tallink Silja Line eingeladen. Vielen Dank für die Fahrt in den hohen Norden und die Übernachtung in Tallinn! Die hier dargestellte Meinung ist davon unbeeinflusst und selbstverständlich komplett unsere eigene.

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über Stephan

Hi, ich bin Bibo (50), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack nach Südostasien.

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