Bottle-Beach

Koh Phangan – Lohnt sich ein Schnorchel Ausflug überhaupt noch

25.09.2014
(Koh Phangan, 33 Grad, bewölkt)

Wenn wir schon einmal hier sind und diesmal einen richtigen Relax-Urlaub machen, muss natürlich auch ein wenig Abwechslung her.
Wir haben zwar schon vor 3 Jahren die Schnorcheltour gemacht, aber wir wollen mal sehen ob sich etwas verändert hat.
Vor drei Jahren waren wir ja schon nicht begeistert, aber wir lassen uns überraschen.

Wir sind gut gerüstet und haben alles soweit wasserdicht verpackt.

Ausruestung

Diesmal haben wir einen längeren Film über die Tour gedreht, sodass die Ausbeute an Bildern eher mäßig ist.

Die Tour mit 3 Schnorchel-Stopps, Kajak fahren und Mittagessen kostet jetzt 950 THB ( 23,30 Euro) p.P.
Damals haben wir noch 750 THB ( 18,30 Euro) p.P. bezahlt.

Wir werden überpünktlich am Resort abgeholt und die anschließende Fahrt geht über die halbe Insel, um dann in der Nähe von Chaloklum noch sieben unheimlich gesprächige Italiener (4 weibl./3 männl.) abzuholen.

Aber eines möchten wir schon einmal vorweg nehmen, wir haben noch nie Mitreisende erlebt, die mit nem Schnorchel im Mund immer noch am quasseln sind !!
Unglaublich, was hier wieder abgelaufen ist !

Nach insgesamt 30 Minuten kommen wir dann in Chaloklum an und werden kurz in die Tour eingewiesen.
Dann starten wir auch schon.

Das Boot haben sie diesmal echt voll geproppt !!
Insgesamt sind wir mit 23 Personen auf dem Longtail unterwegs.
Ist eben Low Season und die Tour findet nur alle paar Tage statt.

Wir sitzen also schön zusammengequetscht in dem Bötchen…

start

Ganz hinten ist ein blöder Platz, da wird man ja bekanntlich nass.
Vor Allem dann, wenn das Boot so tief liegt !!

Der erste Halt zum Schnorcheln ist dann Haad Salad.

Auch damals waren wir von dem „Spot“ enttäuscht !
Keine Sicht und so gut wie keine Fische !!!

Dies war diesmal NICHT anders !!!
Wieder keine Sicht und auch keine Fische !!

Wer sich dann das Video an schaut, der wird sich fragen, was denn hier für einen Schwachsinn schreiben.
Aber die Gopro hero 3+ black edition * macht so geile Bilder, das wir hinterher selber nicht geglaubt haben, was wir da sehen.

Insgesamt waren 1 Stunde für’s Schnorcheln angesagt, aber nach gut 20 Minuten waren alle wieder an Bord, weil es einfach nichts zu sehen gab.

Als zweiter Stopp folge dann Koh Ma.

Koh Ma
Hier war es schon ein wenig besser und es waren auch schon mehr Fische zu sehen.
Am Anfang wurden die Fische wieder einmal mit Toastbrot angefüttert, was uns aber gar nicht gefallen hat.

Auch hier war wieder eine Stunde anvisiert, was aber von keinem der Teilnehmer ausgeschöpft wurde.

Danach ging es dann wieder zurück nach Chaloklum zum Mittagessen.

Mittagessen

Das Essen war sehr schmackhaft und wer wollte, hat auch noch einmal einen kompletten Teller voll als Nachschlag bekommen.
Wasser zum Essen war inklusive, alles Andere musste selber bezahlt werden.
Nach einer gut einstündigen Pause mussten wir wieder auf’s Boot und die dritte Station wurde angesteuert : Haad Khom

Haad Khom

Hier war das Wasser schon wesentlich klarer und es waren die meisten Fische der drei Stationen zu sehen.
Auch hier wieder gut 1 Stunde Aufenthalt, die von vielen diesmal ausgenutzt wurde.

Hier war es wirklich am Schönsten !!!

Danach folgte dann die letzte Station, der Bottle Beach.

Bottle-Beach
Wer wollte (und schon im Voraus gebucht hatte), konnte sich ein Kajak schnappen und ne Stunde paddeln, die Anderen haben sich die Zeit am Strand oder den vorhandenen Restaurants vertrieben.

Aber hier noch ein kleiner Lacher am Rande:

Wie ihr ja auch den Anfangsbildern gesehen habt, sitzen wir in Fahrtrichtung rechts.
Wir kommen also, wie üblich am Strand an und auf der linken Seite springt einer aus dem Boot ins Wasser und steht bis zum Knie drin.
Also Bibo hinterher.
Auf die Kante gesetzt, das rechte Bein mit Schwung rüber und auf „Boden“ gewartet.
Da kam aber nichts !!
Also fällt Bibo mit dem linken Bein noch im Boot hängend rücklings ins Wasser !
Tanja hat sich tot gelacht, weil Bibo seine Augen immer weiter aufgerissen hat, je tiefer er mit dem Oberkörper gefallen ist und keinen Boden unter dem Fuß spürte.

Also klatscht Bibo so voll ins Wasser !!
Da hatte er die Lacher natürlich wieder einmal auf seiner Seite.
Aber dementsprechend sah sein linker Unterschenkel und die Kniekehle auch aus.
Durch den Sturz ist er schön mit dem linken Bein über die Kante des Bootes gekratzt !!
Und das sah dann einen Tag später so aus….

bibo-bein

Aber es ist nichts Schlimmeres passiert und wir haben uns unser Kajak geschnappt und haben ein wenig Sport getrieben.
So eine Aussicht vom Meer auf den Strand ist schon eine schöne Sache…..

Nach unserer Rundfahrt mit dem Kajak hatten wir noch gute ne Stunde Aufenthalt und Bibo musste nach der Anstrengung erst einmal ein Nickerchen machen.

Nickerchen
Danach ging es dann wieder in Richtung Chaloklum und die Tour war zu Ende.

Soll man hier auf Koh Phangan nun noch schnorcheln oder nicht.

Wir würden es NICHT noch einmal machen!
Für das, was man zu sehen bekommt, ist der Preis einfach nicht mehr gerechtfertigt !!
Das Wasser ist trüb und es sind kaum Fische zu sehen.

Der dritte Stopp Haad Khom war die beste Stelle, die wir angefahren sind.
Aber hier kann man auch vom Strand aus den Schnorchelplatz erreichen.

Insgesamt lohnt sich Tour unserer Meinung nach überhaupt nicht.

Und hier nun das Video zu unserem Ausflug :

 

ganz zum Schluss zeigen wir noch die Flyer, die hier überall herumliegen, falls doch jemand die Tour machen möchte.
Der Service und das Essen waren auf alle Fälle OK !

 Flyer-01

 Flyer-02

Das war es dann von unserer Schnorcheltour !

Liebe Grüße

Bibo & Tanja

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über Stephan

Hi, ich bin Bibo (50), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack nach Südostasien.

3 Kommentare

  1. Ich bin wirklich froh, diesen Blog-Artikel gefunden zu haben. Ab Mitte Januar bin ich mit einigen Freunden nämlich ebenfalls für einige Wochen in der Region von Koh Phangan und Kho Samui unterwegs, natürlich mit Schnorchelausrüstung.
    Eure Erlebnisse machen zum einen riesige Lust aufs Schnorcheln, andererseits informieren sie aber genauso über Empfehlungen und Dinge, die man besser lassen sollte.
    Vielen vielen Dank, ich freue mich nun umso mehr auf Thailand!
    Grüße, Fabio

  2. Andreas Gumprecht

    Vorsicht mit Schnorcheltipps!!! Die Sicht unter Wasser ist keine feste Größe und hängt stark von der Jahreszeit ab.

    Wir sind in den Jahren 2012 und 2014 für jeweils zwei Wochen in Had Salad gewesen. 2012 hatten wir im Juli absolute Windstille, keinen Regen und durchweg spiegelglattes Meer. Das Wasser war durchweg kristallklar und ich habe selten eine derartige Menge an Fischen gesehen wie vor Had Salad.

    Letztes Jahr hatten wir im Juli schon ein bischen Wellengang, gelegentlich auch ein wenig Regen. Die Sicht unter Wasser war tatsächlich in den ersten Tagen ein eingetrübt durch Schwebstoffe, dementsprechend wenig spektakulär. Danach klärte es sich von Tag zu Tag mehr auf, bis wir dann wieder eine phantastische Unterwassersicht geniessen konnten.

    Had Salad bietet von riesigen bunten Hirnkorallen bis hin zu bunten Fischschwärmen alles was man sich beim Schnorcheln nur wünscht. Die größten Fische, die ich dort gesehen habe, waren Zackenbarsche. Die standen zwischen den meterhohen Korallentürmen im tieferen Wasser und waren schon erschreckend gross. Ich habe um die großen Zackenbarsche immer einen entsprechenden Bogen gemacht.

    Identifizieren konnte ich in Had Salad: Grossaugenschnapper, Wimpelfische, Falterfische, Kaiserfische, Papageifische, Papageifische, Doktorfische, Koffer- und Trompetenfische. Ansonsten findet man Unmengen von Mördermuscheln in allen Größen und kann mit etwas Glück auch den ein oder anderen Oktopus entdecken.

    Wer in Had Salad nur im knietiefen Wasser rumdümpelt ist selber schuld. Zur richtigen Jahreszeit ist das Riff wunderschön mit einer unglaublichen Artenvielfalt. Um die Korallen nicht zu beschädigen bitte nicht einfach über das Riff (Badeschuhe oder Tauchschuhe vorausgesetzt, sonst verletzt man sich) ins tiefe Wasser rauslaufen, sondern durch den Sand zur kleinen Longtail Fahrrinne rauswaten. Die Fahrinne erkennt man an der Aufschüttung, die man links von der Mitte des Strandes im Wasser sieht. Über die Fahrrinne läßt es sich ganz bequem rausschwimmen. Ich habe teilweise komplett die Zeit verloren und mit meiner Frau erheblichen Ärger bekommen. Man sieht einfach zu viel. Aus „ich gehe mal schnell schnorcheln“ wurden dann mitunter bis zu 3 Stunden. Für ein deratig langes schnorcheln ohne Reue benötigt man aber entsprechende Rashguards sonst sind schlimme Sonnenbrände vorprogrammiert.

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