Mauerfall-Berlin-16

25 Jahre Mauerfall – Berlin an der Lichtergrenze

Da wir die Berliner Mauer auch noch 24 Jahre lang ertragen mussten, haben wir es uns auch nicht nehmen lassen, zum Jubiläum in Richtung City zu fahren.
Unser Ziel war der Potsdamer Platz, wo wir genügend Platz vermuteten, um nicht in den Menschenmassen unter zu gehen.
Natürlich haben wir für unser Unterfangen die S-Bahn genommen, was sich im Nachhinein als die beste Entscheidung herausstellte.

Angekommen auf dem Bahnhof war noch alles gut.
Nachdem wir dann die Straße erreicht hatten, war die riesige Kreuzung vor Menschen gar nicht zu sehen.
Zum Glück waren die Straßen gesperrt, sodass man gefahrlos auf der Fahrbahn laufen und die Stimmung einsaugen konnte.

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Mauerfall Berlin 02

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Nachdem wir uns einen kleinen Überblick verschafft haben, marschieren wir in Richtung Brandenburger Tor, obwohl wir nicht viel Hoffnung haben, dass wir noch zur Festmeile durchkommen.
Aber versuchen kann man es ja mal.

Mauerfall Berlin 04
Wir haben es dann doch tatsächlich bis zur Hanna-Arendt-Str. geschafft, bevor wir von Absperrungen abgehalten wurden, weiter zu laufen.
Also wieder zurück zum Potsdamer Platz, wo wir uns noch ein wenig umgeschaut haben.

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Auch hier waren wegen des schon aufgebauten Weihnachtsmarktes Menschen ohne Ende unterwegs.
Wir sind dann weiter auf der Stresemannstr. in Richtung Niederkirchnerstr..

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Als wir diesen Weg entlang laufen, vorbei am Martin-Gropius-Bau und Topographie des Terrors, fühlen wir uns wieder zurück versetzt zu unserer Fahrt „Berlin Horizontal“.
An der Kreuzung Niederkirchnerstr. Ecke Wilhelmstr. müssen wir ein wenig kämpfen, um die Straße überqueren zu können, da hier die Autos fahren dürfen, wobei man das nicht wirklich fahren nennen kann.
Hier entsteht auch das folgende Foto vom „High Flyer“ und „Curry at the Wall“.

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Da wir bis zum Start der Ballons noch gut eine Stunde Zeit haben, laufen wir weiter über die Zimmerst. in Richtung Lindenstr.
So sah es in der Zimmerstr. aus:

Mauerfall Berlin 08
An der Ecke Zimmerstr./Lindenstr. direkt vor dem „Axel Springer Haus“ finden wir den persönlichen Endpunkt unseres Fußmarsches entlang der imaginären Mauer.
Hier verharren wir noch gut 30 Minuten, bis auch hier die Ballons in die Lüfte entlassen werden.

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Kurz nachdem die Ballons in die Lüfte entschwebt sind, setzen sich die Massen auch schon in Bewegung.
Wir persönlich hätten gedacht, dass noch mehr feierliche Stimmung aufkommt.
So war z.B. nur ein einzige Glühweinstand an der „Trabi-World“ vorhanden, an dem man sich mit einem Getränk verwöhnen konnte.
Ansonsten war an Ständen oder Musik auf der ganzen Strecke nicht, aber auch überhaupt nichts zu finden.

Wir haben uns dann noch eine wenig am Axel-Springer-Haus umgesehen und die folgenden Büsten „gefunden“.

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Vor hier aus sind wir dann in Richtung U-Bhf.Kochstr. gelaufen, wo wir eigentlich in die U-Bahn wollten. Dies war aber nicht möglich, da der Zugang schon mit Menschenmassen verstopft war. So sind wir dann wieder in Richtung Potsdamer Platz und haben die S-Bahn genommen, wie schon auf dem Hinweg.
Nachdem wir wieder zu Hause waren, haben wir nicht schlecht gestaunt, als Tanjas Schrittzähler insgesamt 7,4 Kilometer Fußmarsch angezeigt hat.

Da wir ja auch den Mauerfall vor 25 Jahren als damalige „West-Berliner“ erlebt haben, war es für uns ein tolles Erlebnis nach 25 Jahren an den Feierlichkeiten teilgenommen zu haben.

Die nächste Feier soll ja erst in 25 Jahren stattfinden.
Dann bin ich 74 Jahre und Tanja 70 Jahre.
Ob wir dann an den Feierlichkeiten zu „50 Jahre  Mauerfall“ teilnehmen können, steht in den Sternen aber wir hoffen doch, dass es klappt !!!

Liebe Grüße

Bibo & Tanja

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über Stephan

Hi, ich bin Bibo (50), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack nach Südostasien.

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