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Ein Besuch auf der Grootberg Lodge (Tag 21)

Es ist immer wieder herrlich bei schönem Wetter aufzuwachen und nicht wie in der Heimat täglich von einer geänderten Wetterlage überrascht zu werden.

So auch heute morgen wieder auf unserer Campsite 1 vom Mowani Mountain Camp.

Die aufgehende Sonne taucht die Landschaft in ein zauberhaftes Licht.

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Während Tanja noch den Reiseführer, sowie das Roadbook studiert, macht Bibo mit dem Fotoapparat Jagd auf die morgendlichen Weggefährten.
Wir wollen sie ja schließlich im Bild festhalten.

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Überall um uns herum wuseln die kleinen Geckos und unzählige Vögel begrüßen den Tag mit ihrem Gesang.

Obwohl wir als Camper die Annehmlichkeiten der Mowani Mountain Lodge nicht nutzen dürfen, hätten wir gerne noch eine Nacht mehr gehabt.



Unser Tipp:
Campsite 2

Campsite 2 liegt etwas erhöht zwischen zwei riesigen Felsen mit einem tollen, romantischen Panoramablick in die Weite.


 

Ganz entspannt räumen wir wieder einmal unsern ganzen Kram zusammen und müssen feststellen, dass unsere Vorräte langsam zu Neige gehen.

Nicht, dass wir die nächsten Tage hungern müssten, aber die Auswahl ist schon ordentlich eingeschränkt.

Wir werfen noch einem Blick in die Straßenkarte von Tracks4Africa * und müssen feststellen, dass so gut wie keine Einkaufsmöglichkeiten verzeichnet sind.

Der nächste „Local & Bottle Store“ befindet sich in Palmwag kurz vor dem Grootberg Pass.

Da werden wir doch einmal vorbei schauen müssen.

Aber jetzt starten wir erst einmal gegen 09.00 Uhr und fahren auf der D 2612 bis zur C 39.

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Der Zustand der Gravelroads ist gut.
Scheinbar sind sie vor kurzer Zeit „geschoben“ worden.
Da wir heute nur ca. 160 KM vor uns haben, sind wir sehr langsam unterwegs, da wir immer Ausschau nach den Wüstenelefanten halten, die hier unterwegs sein sollen.

Leider wurde uns ja schon von unserem Guide in Twyfelfontein und auch an der Rezeption der White Lady Lodge  mitgeteilt, dass sie schon lange keine Elefanten mehr gesehen haben, aber man soll die Hoffnung ja nie aufgeben.

Aber uns ist es nicht vergönnt….es sind weit und breit keine Wüstenelefanten zu sehen.

Irgendwann geht die C 39 nach links weiter, wir wollen aber in Richtung Grootberg Pass und fahren geradeaus weiter auf der C 43.

Wir folgen der C 43 bis nach Palmwag kurz vor den Veterinärzaun und sehen schon die Hütte, an der ganz groß „Store“ geschrieben steht.

Leider ist die Hütte verlassen und es nähert sich keiner, sodass wir nicht sagen können, ob wir hier unsere Vorräte hätten auffüllen können.

Also fahren wir wieder zurück und biegen nach links Richtung Grootberg Pass ab.
Jetzt heißt die Gravelroad C 40.

Nach ein paar Metern kommt uns ein hilfloses deutsches Paar entgegen, die den Weg zur Grootberg Lodge nicht finden.

Wir beschreiben ihnen den Weg und machen am Straßenrand noch ein paar Fotos, bevor wir ihnen folgen.

Kurz bevor der Anstieg vom Pass beginnt, sehen wir unser erstes „Großes Kudu„, welches dann aber auch ganz schnell im Dickicht verschwindet.

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Ohne viele Kurven, dafür um so steiler ansteigend, geht es immer höher zum Pass.

Vor uns der Berg und im Rückspiegel die atemberaubende Aussicht über das Tal.

Die Landschaft ist hier wieder einmal fantastisch.

Auf der Passhöhe befindet sich auch der Eingang zur Grootberg Lodge * oder besser gesagt, der bewachte Parkplatz für die Lodgegäste, die den steilen Weg zur Unterkunft nicht fahren möchten.

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Da unsere Vorräte ja nicht mehr so üppig sind und wir gelesen haben, dass die Aussicht von der Grootberg Lodge auf das Damaraland atemberaubend sind, wollen wir natürlich versuchen hier eine kleine Pause einzulegen.

Wir fragen einen Fahrer vom Shuttle-Service, ob wir denn auf der Lodge etwas zu Essen bekommen können.

Nach einem kurzen Telefonat seinerseits, vermutlich mit der Rezeption, ist für uns der Weg frei, die letzten richtig steilen 600 Meter bis zur Lodge zu fahren.

Wir freuen uns riesig, dass wir die nur für 4×4 Fahrzeuge erlaubte Strecke fahren dürfen, obwohl Tanja beim Anblick schon das Herz ein wenig in die Hose rutscht.

Also, los geht es…

  • Radnaben vorne auf „LOOK“
  • Allrad „4 L“ eingelegt
  • 1. Gang eingelegt

….ganz, ganz langsam geht es den schmalen steilen Weg Stück für Stück nach oben.

Tanja darf nicht aus dem Fenster schauen, dann wird ihr ganz schwummerig.
Aber die Aussicht auf die C 40 in Richtung Kamanjab ist klasse.

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Nach einer gefühlten Unendlichkeit erreichen wir die Lodge auf dem Plateau und werden freundlich empfangen.

Als wir die Terrasse betreten, verschlägt es uns die Sprache!

Die Aussicht ist wirklich grandios und wir sind etwas traurig, dass die Lodge schon ausgebucht war, als wir die Reise gebucht haben.

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Wir sind aber glücklich, dass wir hier überhaupt sein dürfen und lassen uns ein Mittagessen schmecken.

Man muss beim Essen nur aufpassen, dass einem die frechen Glanzstare nicht die Pommes von der Gabel klauen.

Von der Aussicht haben wir ein kleines Video gedreht:

Eine ganz Stunde verweilen wir hier oben, bevor wir unseren weiteren Weg antreten.

Wir melden uns an der Rezeption, dass wir wieder nach unten fahren möchten.

Es folgt ein Funkspruch zum Eingang….der Weg ist frei, wir können fahren.

Die Abfahrt ist noch spannender als die Fahrt den Berg hinauf, da man ständig den steilen Weg nach unten vor Augen hat.

Nach diesem spektakulären Ausflug sind die letzten 25 Kilometer bis zur Hoada Campsite, unserer nächsten Unterkunft, völlig entspannt.

An der Straße verweist ein großes Hinweisschild auf dieses versteckt liegende Camp.

Wieder liegt unser Stellplatz schön versteckt zwischen großen Felsen und ist mit allem ausgestattet, was wir so brauchen.

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Den Nachmittag genießen wir mit der Beobachtung unzähliger Geckos, Vögeln und Klippschliefer, die auf den Felsen herumturnen.

Zum Sonnenuntergang laufen wir zur Bar des Camps, welche etwas erhöht in die Felsen gebaut ist.

Zusätzlich gibt es hier einen kleinen Pool, ein paar Sitzmöglichkeiten und natürlich eine tolle Aussicht auf die weite Landschaft.

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Nach dem tollen Sonnenuntergang sitzen wir noch ein wenig am Lagerfeuer, bevor wir in das Land der Träume entschwinden.

Und zum Ende des Beitrages gibt es auch wieder unsere heutige Etappe auf der Karte:


Tagesstatistik:

gefahrene Kilometer: 163 Km
gesamte Reisezeit: 6 Stunden
Pausenzeiten gesamt: 1,5 Stunden
reine Fahrtzeit: 4,5 Stunden

Liebe Grüße

Bibo & Tanja

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über Stephan

Hi, ich bin Bibo (50), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack nach Südostasien.

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