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Fahrt zum Fish River Canyon / Hobas Camp (Tag 5)

Heute fahren wir von der Kalahari Anib Lodge * zum Fish River Canyon ins Hobas Camp.
Wir starten gegen 07.30 Uhr, da heute noch einmal Kilometer fressen angesagt ist.
Es geht von der Lodge wieder zurück zur B 1, die wir dann weiter südwärts fahren.
Landschaftlich ist die Strecke kein Höhepunkt, aber die Teerstraße lässt sich gut fahren und die erlaubten 120 Km/h sind eine gute Reisegeschwindigkeit.

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Sehr interessant dabei ist, dass die Bahnstrecke fast die gesamte Zeit parallel zur Straße verläuft.
So mussten wir diese ebenfalls schnurgerade Strecke bei einem kleinen Halt einmal fotografieren.

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Wie wir eingangs schon erwähnt haben, ist das heute einfach nur Kilometer machen.
Unseren zweiten Stop machen wir gegen 11.30 Uhr in Keetmanshoop.
Eine kleine gemütliche Stadt.
Nach einem kurzen Einkauf machen wir eine kleine Rundfahrt durch die Stadt.
Wir halten an der Kirche, dem Bahnhof und dem Keetmanshoop Museum.

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Danach decken wir uns im kleinen Spar noch mit einigen Vorräten ein und machen eine Rast im „Schützenhaus“.
Da es laut Reiseführer keine eigenständigen Restaurants gibt, kann man in den Pensionen essen gehen.
Die Karte ist voll mit Gerichten aus „Mutti’s Küche“. So steht es wirklich geschrieben.
Also gibt es für Bibo Schnitzel und für Tanja Hähnchenspieß.
Beide Gerichte haben hervorragend geschmeckt.

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Nach der entspannten Pause müssen wir das erste Mal tanken und unser kleiner Freund ist doch recht durstig.
Bei ganz normaler Fahrt ohne Allrad gönnt er sich doch 14 Liter auf 100 Kilometer.
Da sind wir mal gespannt, in welchen Regionen sich der Verbrauch bewegt, wenn wir mit Allrad fahren.
Ab Keetmanshoop geht die B 1 in die B 4 über.
Die B 4 müssen wir noch 40 Kilometer fahren, bis wir auf die C 12 in Richtung Grünau abbiegen müssen.
Und jetzt kommt sie, unsere erste Gravelroad !

Die ersten Metern werden wir und das Fahrzeug schon ordentlich durchgeschüttelt.
Und es sind noch knapp 100 Kilometer bis zum Hobas Camp.

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So langsam gewöhnen wir uns an die Sandpiste und Bibo muss bei der breiten und leeren Fahrbahn echt aufpassen, dass er nicht immer schneller wird.
Wir glauben, dass die empfohlenen 80 Km/h für den ungeübten Fahrer schon ausreichen.
Alleine beim 2 Rad Antrieb merkt man das veränderte Kurvenverhalten gegenüber einer normalen Teerstraße.
Hinzu kommt noch, dass die Strecke ziemlich hügelig ist und man nicht sehen kann, wie es hinter dem Hügel weiter geht.
Da könnte es bei höheren Geschwindigkeiten schon echt brenzlig werden.

Irgendwann verengt sich plötzlich die Straße und wir haben unsere erste „Wasserdurchfahrt!

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Ok, jetzt nicht lachen….es waren ca. 5 cm Wasserhöhe.
Die Strecke wird anschließend wieder breiter und die Landschaft sehenswerter, als auf der B 1.
Erstaunlicher Weise sind hier unheimlich viele Motorradfahrer unterwegs.
Wir möchten nicht wirklich den Staub des Vordermannes fressen.

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20 Kilometer vor unserem Ziel sehen wir plötzlich rechts einen uralten Bohrturm, sowie Autowracks am Straßenrand stehen.
Das ist das „Road House“.
Eine liebevoll gestaltete Ansammlung von alten Autowracks.
Da müssen wir natürlich auch einen Stopp einlegen.

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Im Inneren ist der Laden genauso gestaltet, wie auf dem Außengelände.

Hier könnt ihr euch auch mit Bargeld versorgen.
Im Gebäude steht ein ATM der Windhoek Bank.
Dieser zahlt aber pro Abhebevorgang nur 1500 N$ aus !
Bis jetzt haben wir mit unserer Visa Karte immer 3000 N$ pro Abhebung bekommen.

Nach einem gemütlichen Kaffee und diversen Vogelbeobachtungen geht es auf die letzte Etappe des heutigen Tages.

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Auf den letzten Kilometern müssen wir dann noch dreimal ganz plötzlich anhalten.
Einmal sehen wir eine Windhose, danach rennt noch zweimal ein Straußenpärchen über die Straße.

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Angekommen am Hobas Camp erledigen wir erst einmal die Formalitäten.
Beim Wächter müssen wir uns registrieren.
Anschließend müssen wir ins Parkoffice und unsere Parkfee bezahlen.
Das sind 80 N$ p.P. pro Tag und 10 N$ für das Fahrzeug pro Nacht.
Macht bei uns für 2 Nächte 340 N$ (ca. 23 Euro).

Dann geht es an die Rezeption, wir checken ein und erhalten noch den eindringlichen Hinweis, dass wir alles wegräumen sollen, wenn wir nicht am Tisch sitzen.
Wir werden noch erleben warum.

Danach dürfen wir uns einen freien Stellplatz aussuchen.
Die besten Plätze im Schatten sind bei unserer Ankunft um 16.30 Uhr schon weg und wir nehmen Campsite 3.
Die Stellplätze hier sind echt nah beieinander.
Man hört jedes Wort des Nachbarn und hat kaum „Privatsphäre“.

Es gibt zwei Häuser mit Gemeinschaftsduschen und -toiletten.
Die sind wirklich sehr sauber.
Außerdem gibt es an der Rezeption einen kleinen Shop, einen kleinen Pool und ein kleines Restaurant, welches von 17 – 21 Uhr geöffnet hat.
Strom gibt es von 04.30 – 23.00 Uhr.
Handyempfang ist null.
WLAN gibt es nicht.

Ansonsten kann man hier im Schatten unter den Bäumen ausgiebig entspannen und den Vögeln bei ihren Liedern zuhören.

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Wir genießen unseren Abend bei einem kühlen Windhoek Lager.
Leider können wir hier in einer Senke und unter Bäumen keinen Sonnenuntergang bieten.
Dafür haben einfach mal den Mond fotografiert.

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Morgen geht es dann zum Fish River Canyon.
Wir sind auf die Aussicht gespannt.

Tagesstatik:

gefahrene Kilometer: 411,90 Km
gesamte Reisezeit: 8,5 Stunden
Pausenzeiten gesamt: 2,5 Stunden
reine Fahrtzeit: 6 Stunden

Liebe Grüße

Bibo & Tanja

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über Stephan

Hi, ich bin Bibo (50), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack nach Südostasien.

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