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Ein Tag in Lüderitz und Kolmanskoop (Tag 10)

Lüderitz ist ein kleines Nest, welches wir von der ersten Minute an ins Herz geschlossen haben.
Es ist richtig gemütlich hier.
Irgendwie könnte es auch eine kleine Stadt in Deutschland sein.

Wir beginnen den Tag, wie gestern angekündigt mit einer Bootsfahrt.

Die Fahrt dauert ca. 2 Stunden und kostet 450 N$ p.P. (ca. 31 Euro)

Pünktlich um 08.00 Uhr treffen wir im Hafen ein und dürfen den Katamaran entern.
Zusammen mit 14 Anderen starten wir pünktlich in Richtung Diaz Point.

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Die See ist ruhig und der Wind hält sich erstaunlicher Weise in Grenzen.
Nach Umrundung der Haifisch Insel, wie die Landzunge von Lüderitz genannt wird, sehen wir die ersten Kormorane.
Sie haben sich auf einer kleinen Insel vor der Landzunge niedergelassen.
Danach geht es dann auf direktem Wege in Richtung Leuchtturm und Diaz Point.

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Am Diaz Point wird die See dann rauher und das Boot schaukelt ordentlich.
Deshalb haben wir es auch nicht geschafft gute Fotos zu machen.

Direkt vor dem Diaz Point, auf dem Felsen, auf dem sich das Kreuz befindet, liegt eine kleine felsige Insel, die mit Ohrenrobben bevölkert ist.

Was uns jetzt erschreckt….wir waren gestern hier und haben aufgrund der Temperaturen und des Windes gar nicht darauf geachtet, dass hier so viel los ist.
Im Nachhinein ärgern wir uns ein bißchen.

Aber ein Foto von den Seelöwen ist dann doch etwas geworden.

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Weiter geht die schaukelige Fahrt dann in Richtung Halifax.
Diese kleine Insel beherbergt drei Pinguin-Kolonien.
Die hier ansässigen Brillenpinguine stehen unter Naturschutz und die Insel darf nicht betreten werden.
Wir stoppen mit dem Boot in einer kleinen Bucht und können ganz in Ruhe Fotos machen.

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Der Skipper hält das Boot ca. 30 Minuten im ruhigen Wasser, bevor wir wieder auf die Rücktour gehen.
Diesmal sehen wir auch die Ruine der Walfänger, die wir gestern vom Land aus vergeblich gesucht haben.
Auch geht es wieder an dem „Robbenfelsen“ vorbei, der in der tiefstehenden Sonne ganz besonders wirkt.

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Gegen 10 Uhr erreichen wir wieder den Hafen von Lüderitz und wir sind froh, dass wir den schönen, wenn auch nicht ganz billigen Ausflug gemacht haben.

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Zu Fuß geht es jetzt zur Herberge, denn wir müssen das Auto holen.
Wir wollen schließlich auch noch zu dem „Lost Place“ in Kolmanskoop.
Von unserer Unterkunft bis nach Kolmanskoop oder auch Kolmanskuppe sind es ca. 10 Kilometer.

Am Eingang dürfen wir das Eintrittsgeld von 170 N$ (ca. 11,60 Euro) für uns beide und das Auto bezahlen.
Anschließend dürfen wir das Gelände bis zum Parkplatz befahren.

Und nichts ist mit „Lost Place“ !

Der Parkplatz ist richtig voll und überall toben die Besucher durch die Gegend.

Wir suchen uns den entgegengesetzten Weg und sind jetzt fast in einem Lost Place.

Trotz der sehr interessanten Geschichte des Geländes, überzeugt uns das Ganze hier nicht wirklich.

Wir leben ja immer nach dem Motto: “ Erwarte nichts, so kannst du nicht enttäuscht werden!“

Aber irgend haben wir es uns anders vorgestellt…wie, können wir gar nichts so sagen….aber eben anders.

Wir toben ebenfalls gut 2 Stunden über das Gelände und haben natürlich auch Fotos gemacht.

Hier unsere Auswahl an Fotos aus Kolmanskoop / Kolmanskuppe:

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Nach der Rückfahrt zur Unterkunft machen wir es uns auf der Terrasse gemütlich, genießen die Sonne, sortieren Bilder und beginnen mit dem Schreiben des Reiseberichtes.

Nach Sonnenuntergang geht es wieder in Diaz Coffee Shop und wir lassen und das Abendbrot schmecken.

Hier solltet ihr bei der Bestellung eines bedenken.

Alles was auf der Karte steht wird euch einmal serviert.

So bestellte Tanja „Bratwurst mit Sauerkraut“ und Bibo „Kassler mit Kartoffelpüree und Sauerkraut“.

Das was wir dann bekommen haben, sah dann so aus:

Bratwurst-Sauerkraut
Kassler-Sauerkraut-Kartoffelpuere
Das Essen hat hervorragend geschmeckt, nur mussten wir feststellen, dass du wirklich nur das bekommst, was du auch bestellt hast.

Wir haben jetzt für beides zusammen ca. 5 Euro bezahlt, was ja ok war.

Wir haben dann im Nachgang noch einmal jeweils eine ordentliche Portion bestellt, sodass wir auch satt geworden sind.

Somit geht wieder ein schöner Tag unserer Auszeit zu Ende.

Liebe Grüße

Bibo & Tanja

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über Stephan

Hi, ich bin Bibo (50), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack nach Südostasien.

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