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Titelbild-Roys-Rest-Camp

2 Nächte in Roy’s Rest Camp (Tag 29 / 30)

Nachdem wir die letzten Tage im Etosha Nationalpark verbracht haben geht es heute für uns weiter in Richtung Grootfontein zu Roy’s Rest Camp.

Bevor es auf große Fahrt geht, machen wir noch eine Runde zum Wasserloch „Klein Namutoni“ und fahren die kleine Runde…den „Dik Dik Drive„.

Leider sind hier am frühen Morgen „nur “ ein paar Graulärmvögel unterwegs.

Grauschreivogel-Etosha
Kurz nach 9 Uhr verlassen wir schweren Herzens den Etosha Nationalpark und fahren über die B 1 nach Tsumeb.

An der Strecke reiht sich eine Farm an die Nächste und die Landschaft leuchtet in sattem grün.

Überall sind riesige Bewässerungsanlagen zu sehen und wir fühlen uns teilweise in die Heimat versetzt.

Wir können zwar nicht erkennen was hier angebaut wird, aber es sieht sehr schön aus.

Nach gut einer Stunde erreichen wir das gemütliche Städtchen Tsumeb.

Tsumeb macht einen echt entspannten Eindruck, obwohl es gerade Geld gegeben haben muss, da an jedem Geldautomaten lange Schlangen vorzufinden sind.

Während Tanja im Auto wacht, reiht sich Bibo in die Schlange der Wartenden am Geldautomaten ein und ist mit seinen Tätowierungen gleich der Mittelpunkt.

Nach vielen Fragen, woher wir kommen, wo wir hin fahren, wie lange wir in Namibia bleiben, versucht doch tatsächlich ein Wartender Bibo mit seiner Schwester zu verkuppeln.

Ne, ne….das wird nichts….

Nachdem sich nun die Beschaffung von Frischgeld in lustiger Weise verlängert hat, müssen wir noch unsere Vorräte auffüllen.

Die Suche nach dem „Spar Markt“ treibt uns durch die gesamte Stadt, da sie erst vor kurzem umgezogen sind.

Etosha-nach-Tsumeb
Von hier aus sind es noch 57 Kilometer bis nach Grootfontein, daher entschließen wir uns, noch ein bißchen Zick Zack zu fahren.

Tanja hat nämlich im Reiseführer den Tipp zum „National Monument Baobab Tree“ gefunden.

Da müssen wir natürlich auch noch vorbei fahren.

Von Tsumeb geht es über die D 3039 und dann bei Tsintsabis nach rechts auf die D 3016.

Auf der D 2855 geht es dann noch ein paar Kilometer gen Süden.

National Monument „Baobab Tree“

Der älteste Affenbrotbaum Namibias ist ca. 3000 Jahre alt und hat einen Stammumfang von ca. 18,5 Metern.

Er wurde schon im Juli 1951 zum nationalen Kulturgut erklärt.

Schon auf der D 3016 befinden sich diverse Hinweisschilder, sodass das Areal gut zu finden ist.

Zuerst stehen wir vor einem verschlossenen Tor, aber nach kurzer Zeit erscheint ein netter Angestellter aus dem Unterholz, wir bezahlen unseren Eintritt und laufen die letzten ca. 700 Meter zum beeindruckenden Baobab Tree.

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Der Baobab Tree ist schon beeindruckend, wenn man sich das letzte Bild anschaut.

Da wird einem bewusst, wie klein der Mensch auf dieser Welt doch ist.

Nach knapp einer Stunde Pause geht es dann wieder weiter über die D 3016, D 2908 und D 2648 bis zur B 8.

Die Gravelroads sind gut, wir sind ganz alleine unterwegs und wir sehen unsere erste Rappenanttilope.

Leider ist das Tier so schnell weg, dass wir es nicht schaffen ein Foto zu schießen, obwohl die Kameras auf unserem Schoß liegen.

Kurz vor der C 44 ist dann das Camp auch gut ausgeschildert.

Roy’s Rest Camp

Nachdem wir das Gate an der Hauptstraße passiert haben, müssen wir noch ca. einen Kilometer fahren und stehen an der Rezeption von Roy’s Rest Camp.

Das Einchecken klappt wieder einmal problemlos und wir decken uns noch mit Brennholz ein.

Gleich neben der „Lobby“ befindet sich ein kleiner Pool.

Sehr interessant ist hier eine Badewanne, die als Einlauf für den Pool dient.

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Neben der Rezeption befindet sich ein kleines Restaurant im Haupthaus.
Über gepflasterte Wege gelangt man zur Wifi-Ecke, einem Wasserloch und letztendlich auch zu den Stellplätzen.

Überall sind alte ausrangierte Gebrauchsgegenstände abgestellt, sodass wir uns teilweise wie auf einem Schrottplatz fühlen.

Mit dem Fahrzeug muss man dann das Zentralgebäude umrunden und erreicht die abgetrennten Stellplätze.

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Ob das Wifi hier funktioniert haben wir nicht getestet.
Wir haben uns schon so an die Internet freie Zeit gewöhnt, dass wir gar nicht mehr auf die Idee kommen, es zu versuchen.

Jeder Stellplatz hat einen eigenen Grill.

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Fußläufig von den Stellplätzen entfernt befinden sich die Toiletten und Duschen in einem weiteren zentralen Gebäude.

Leider sind die Sanitären Einrichtungen schon etwas in die Jahre gekommen und bedürfen einer Renovierung.

Neben dem Toilettenhaus gibt es noch eine Ecke für die Laundry, sowie eine offene gut ausgestattete Küche.

Hier haben wir einen großen Kühlschrank, sowie einen Gasherd mit drei Feuerstellen, den wir ebenfalls nutzen dürfen.

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Es ist alles zwar alles sauber, aber doch sehr in die Jahre gekommen.

Roy’s Rest Camp – Der Walking Trail

Auf der Internetseite und auch in unserem Roadbook wird mit einem Walking Trail geworben.

Den müssen wir uns natürlich auch anschauen, denn sehr viel anderes gibt es hier nicht zu entdecken.

Da wir schon bei der Anfahrt keinerlei Großwild gesehen haben, gehen wir auch nicht davon aus, hier auf größere Tiere zu treffen.

Der Einstieg zum Walking Trail ist gut ausgeschildert und dementsprechend leicht zu finden.

Zum Anfang ist der Weg noch ganz gut, aber teilweise mussten wir dann doch echt suchen und uns durch das Unterholz kämpfen.

Bei unserem Spaziergang von gut 15 Minuten haben wir kein einziges Tier sehen können.

Roy's Rest Camp Walking Trail
Roy's Rest Camp Walking Trail
Da war dann am Stellplatz schon mehr los.

Verschieden Vögel schwirren durch die Luft und lassen sich von Zeit zu Zeit in unserer Nähe nieder.

So verbringen wir den restlichen Tag mit dem Fotografieren von jeglichem Getier, welches wir zu Gesicht kommen.

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Insgesamt haben wir hier zwei absolut ruhige Nächte verbracht.

Uns hätte hier aber eine Nacht gereicht.

Die Route vom Etosha Nationalpark zum Camp auf der Karte dargestellt.

Tagesstatistik:

gefahrene Kilometer: 327,7 Km
gesamte Reisezeit: 7,5 Stunden
Pausenzeiten gesamt: 1,5 Stunden
reine Fahrtzeit: 6 Stunden

Liebe Grüße

Bibo & Tanja

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über Stephan

Hi, ich bin Bibo (52), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack hinaus in die weite Welt.

ein Kommentar

  1. Hach, Namibia, da werden Erinnerungen wach… Hätte ich damals bloß schon mehr Tagebuch geschrieben, dann wären meine Blogbeiträge nicht so dürr…. Ich mag das Land!

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