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Swakopmund zum Brandberg – White Lady Lodge (Tag 18)

Nach drei ereignisreichen Tagen in Swakopmund geht die Reise heute weiter und wir werden mal wieder ein bißchen mit dem Auto fahren.

Das Navi gibt eine Strecke von 331 Kilometern an, sodass wir ganz gemütlich starten können.
Wir frühstücken ausgiebig, gehen noch einkaufen und starten gegen 09.15 Uhr in Richtung „Cape Cross„.

Von Swakopmund aus sind es bis Cape Cross 128 Kilometer auf der C 34, immer an der Küste entlang.

Die Straße ist gut ausgebaut und wird auch gerade neu asphaltiert.

Viel Verkehr herrscht hier nicht und ca. 14 Kilometer vor „Henties Bay“ sehen wir das erste Schiffswrack im Wasser liegen.

Wir biegen ab und fahren ein paar hundert Meter bis zum Parkplatz am Strand.

Hier liegt die „Zeila„, welche  am 25.08.2003 hier gestrandet ist.

Wir machen nur schnell ein Foto, da wir binnen Sekunden von diversen Händlern umringt sind und fahren dann weiter in Richtng Norden.

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Vorbei an Henties Bay, was mit seinen bunten Häusern einen Farbtupfer in die karge Landschaft zaubert.
Kurz vor dem gut ausgeschilderten Abzweig nach Cape Cross erhebt sich auf der rechten Seite der Mt. Lagunenberg.

Gegen 11 Uhr erreichen wir die Rangerstation, bezahlen unseren Eintritt von 170 N$ ( ca. 11,70 Euro) und fahren die letzten Kilometer bis zum Parkplatz an der Robbenkolonie.

Im Vorfeld haben wir gelesen und gehört, dass es hier unerträglich stinken soll und wir haben uns schon Gedanken gemacht, ob wir uns nicht Taschentücher in die Nasenlöcher stecken, um den Geruch etwas zu mildern.

Wir verlassen also unser Fahrzeug und sind voller Spannung, was uns jetzt erwartet.

Aber wir haben Glück.
Es ist nicht so warm (ca. 23 Grad) und der Wind bläst ein bißchen, sodass es mit dem Gestank nicht so schlimm ist.

Vermutlich wird es im Sommer schlimmer sein, wenn die Temperaturen um einiges höher sind.

Wir bahnen uns den Weg zu einem geschlossenen Steg, was wohl der einzige Bereich ist, der nicht von den Robben belagert wird.

Überall, aber auch wirklich überall, liegen hier die Robben in der Sonne und die Jungtiere schreien nach ihren Müttern.

Einfach fantastisch !

Wir haben noch nie so viele Tiere auf einmal in der freien Natur gesehen.

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Mt. Lagunenberg
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Rangerstation „Cape Cross“

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Stundenlang könnten wir hier stehen und das Treiben beobachten.
Manchmal erschrecken wir auch ganz schön, wenn sich zwei Robben unter dem hölzernen Steg um den besten Schattenplatz streiten.
Wir wussten gar nicht, welche Geräusche die Robben machen können.

Nach einer Stunde geht es für uns wieder weiter.

Auf der C 34 geht die Fahrt zurück in Richtung Henties Bay und dann auf die C 35 ins Landesinnere.

Während der Hinfahrt haben wir überall am Fahrbahnrand kleine Tische mit Kristallen stehen gesehen.
Jetzt müssen wir einmal anhalten und uns das aus der Nähe anschauen.

Auf den Tischen stehen Salzkristalle verschiedener Größen, die man für eine Spende als Souvenir mitnehmen kann.
Die Arbeiter der „White Lady Salt Pan“ bauen die Stände auf, um ein kleines Zusatzeinkommen zu haben.

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Da wir so gut wie nie Souvenirs aus dem Urlaub mitnehmen, reichen uns ein paar Fotos und wir fahren weiter.

Je näher wir der C 35 kommen, sehen wir, dass vor uns ein riesiger LKW mit Sattelauflieger und einem Bagger beladen auf die Gravelroad abbiegt.

Na das ist jetzt blöd, da müssen wir auch lang.

Und da der LKW nicht gerade langsam fährt, zieht er auch eine dementsprechend große Staubwolke hinter sich her.
Wir sehen nichts und deshalb brauchen wir ans Überholen auch gar nicht zu denken.
So ergeben wir uns dem Schicksal und fahren die nächsten Kilometer mit ca. 45 Km/h hinter dem LKW hinterher.

Irgendwann lichtet sich die Staubwolke, der LKW macht doch tatsächlich ne Pause, wir können überholen und kommen jetzt wieder etwas zügiger voran.

Wobei wir sagen müssen, dass wir immer entspannter werden, je länger wir in Namibia unterwegs sind.

Sind wir zum Anfang noch mit ca. 70-80 Km/h auf den Gravelroads gefahren, sind wir inzwischen mit max. 50-60 Km/h unterwegs.

So können wir die Landschaft intensiver genießen und die Tiersichtungen sind auch um einiges einfacher.

Kurz vor Uis zweigt die C 35 nach links ab und die Landschaft wird wieder abwechslungsreicher.

Es ist immer wieder grandios, wenn wir über einen Hügel kommen und sich dahinter das weite Land in den verschiedensten Farben präsentiert.

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wenn ein LKW voraus fährt, sieht man nichts
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die Mt. Uisberge
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Ausblick auf der C 35

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Die letzten Kilometer fahren wir über die D 2359, immer mit dem Blick auf das Brandbergmassiv, bis zur White Lady Lodge.

Nach dem Einchecken schalten wir vorsichtshalber den Allrad ein, da die Wege hier doch ziemlich sandig sind und fahren zu den Stellplätzen der Campsite.

Zuerst entscheiden wir uns für Campsite 1, da wir von hier einen tollen Blick auf das Brandbergmassiv haben.
Leider stellen wir aber fest, dass es dort kein Wasser gibt und die Toiletten weiter entfernt sind.

Da auf dem Platz nicht viel los ist, wechseln wir noch einmal auf Campsite 3, wo wir alles in der Nähe haben.

Ganz entspannt lassen wir den Abend ausklingen.

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Hier unsere heutige Route auf der Karte:

Tagesstatistik:

gefahrene Kilometer: 331 Km
gesamte Reisezeit: 7,5 Stunden
Pausenzeiten gesamt: 1,5 Stunde
reine Fahrtzeit: 6 Stunden

Liebe Grüße

Bibo & Tanja

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über Stephan

Hi, ich bin Bibo (50), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack nach Südostasien.

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