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Festival of Lights – Berlin

Inzwischen gibt es das Festival of Lights zum dreizehnten Mal in Berlin.

Eine Woche lang werden diverse Gebäude in der Stadt von 19 bis 24 Uhr mit unterschiedlichen Illustrationen angestrahlt.

Wir müssen zugeben, dass wir es bis jetzt noch nie geschafft haben, selber einmal einen Rundgang durch die Stadt zu machen um die Lichtkunst zu bewundern.

Immer wieder haben wir die Bilder z.B. bei Facebook bewundert, konnten uns aber nicht aufraffen, selber einen Exkurs zu unternehmen.

In diesem Jahr sollte es anders kommen und Tanja hat sich hingesetzt und eine Route ausgesucht, die wir zu Fuß bewältigen können.

Da die Illustrationen über die gesamte Stadt verteilt sind, schafft man kaum, sich alles an einem Abend anzuschauen.

Es werden zwar Rundfahrten mit Bus und Boot angeboten, aber dabei hat man kaum Zeit, Bilder zu machen.

Deshalb hier mal die von Tanja ausgearbeitet Route:

  1. Potsdamer Platz – „Haus Huth“
  2. Botschaft der Republik Singapur
  3. Botschaft der Vereinigten Staaten
  4. Brandenburger Tor
  5. Humboldt Universität
  6. Bebelplatz
  7. Haus am Festungsgraben
  8. Berliner Dom

Google Maps gibt eine Länge von 3 Kilometern aus, was durchaus zu schaffen sein sollte.

Wir starten pünktlich 19 Uhr und freuen uns, dass ihr uns auf dem kleinen Rundgang durch die Stadt begleitet.

Potsdamer Platz – „Haus Huth“

Hier wurde ein 4D Videomapping über Nikola Tesla an die Hauswand projiziert.

Für uns ein toller Einstieg in die Welt der Lichtkunst.

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Zum Einstieg war das für uns ein tolles Video, was auf den Bildern wie immer nicht so toll rüber kommt.

Direkt hinter uns standen dann plötzlich rot erleuchtete und verhüllte Figuren.

Das waren die „Wächter der Zeit„, die immer an verschiedenen Orten aufgebaut werden.

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Wir laufen weiter in Richtung Brandenburger Tor und stolpern im wahrsten Sinne des Wortes über die nächste Projektion.

Auf das Pflaster des Potsdamer Platzes wird ein riesiger Blumenteppich projiziert.

Hier traut man sich gar nicht weiter zu laufen, so außergewöhnlich sind die Blumen auf der Erde.

Wir müssen zugeben, dass wir sehr selten in der City unterwegs sind. Deshalb sind wir über die Massen erstaunt, die sich hier durch die Straßen schieben.

Aber dadurch ist es einfach, den nächsten Ort der Lichtkunst zu finden und nach ein paar hundert Metern erreichen wir die Botschaft der Republik Singapur.

Botschaft der Republik Singapur

Dies Hausfassade wird hier fortlaufend mit 10 verschiedenen Bildern angestrahlt.

Der Andrang hält sich in Grenzen und wir können unser Stativ in der ersten Reihe aufbauen.

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Nach diesem Stopp schließen uns wieder dem Strom von Menschen an und laufen an der Botschaft der Vereinigten Staaten vorbei.

Hier wird ein einziges Bild auf der Hauswand dargestellt, welches uns nicht wirklich gefällt, weshalb wir auch kein Foto machen.

Weiter geht es dann zum Brandenburger Tor.

Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor wird vom Pariser Platz aus angestrahlt und hier stehen die Menschen dicht gedrängt.

Wir bahnen uns den Weg durch die aufgestellten Stative und finden dann doch ein Platz, der zum Fotografieren geeignet ist.

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Auch hier sind die Illustrationen fantastisch.

Bei einigen Filmen (z.B. Bild 1) hat man wirklich das Gefühl, dass das Brandenburger Tor von den Pflanzen eingenommen wird.

Unser Fußmarsch führt uns dann weiter auf der Straße „Unter den Linden“ bis zum Bebelplatz.

Bebelplatz

Auf dem Bebelplatz gibt es eine 360 Grad Projektion, in die folgende Häuser eingebunden sind:

  1. Staatsoper
  2. St. Hedwigs Kathedrale
  3. Hotel De Rome
  4. Bankhaus Löbbecke
  5. Juristische Fakultät

Hier sind die Farben besonders intensiv und leuchtend !

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Auf unserem Rundgang war das bis jetzt unser Highlight.

Um zum nächsten Ort zu gelangen, müssen wir einfach nur die Straßenseite wechseln und schon stehen wir im Innenhof der Humboldt Universität.

Hier haben Kinder das Zepter in der Hand und es werden entsprechende Bilder gezeigt.

Ebenfalls nur ein paar hundert Meter weiter, auf der selben Straßenseite, gibt es auch schon die nächsten Bilder zu bestaunen.

Das „Palais am Festungsgraben“ wird mit einigen Bildern verschönt.

Uns hat das Bild mit den Flamingos am Besten gefallen.

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So langsam nähert sich unser selbsterstellter Rundgang durch die City dem Ende.

Aber eine Attraktion dürfen natürlich nicht auslassen…

Berliner Dom

In den letzten Jahren haben wir viele Bilder des Doms während des Festivals of Lights gesehen und diesmal dürfen wir auch live dabei sein.

Wir suchen uns wieder ein Plätzchen mit einigermaßen guter Sicht und bauen unser Stativ auf.

Diesmal werden am Berliner Dom 11 Künstler aus 5 verschiedenen Ländern ihre 3D – Videomappings zum Thema „Creating Tomorrow“ präsentieren.

Eine tolle abwechslungsreiche Show, die uns absolut in ihren Bann zieht.

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Bis zum Berliner Dom sind wir jetzt gekommen und schon 3,5 Stunden unterwegs.

Wir haben noch viele Stationen in der Umgebung auf dem Zettel.

Leider melden sich unsere Rücken, der Magen knurrt und der Gang zur Toilette steht auch an.

Deshalb brechen wir hier unsere Tour ab, kehren im „Total unmöglichen Wirtshaus“ ein und genießen ein zünftiges Schnitzel, sowie ein kühles Bier.

Wir sind begeistert vom Abend und ärgern uns ein wenig, dass wir uns nicht schon in den letzten Jahren auf den Weg gemacht und uns dieses Schauspiel angesehen haben !

Leider fällt 2018 für uns ebenfalls wieder aus, da wir im Oktober dann schon wieder unterwegs sind.

Wer also im Oktober einmal in Berlin ist, der sollte sich das Festival of Lights auf keinen Fall entgehen lassen !

Wir hoffen, euch hat der kleine Bilderrundgang durch die Berliner City gefallen !

Achso, die Bilder sind gänzlich unbearbeitet und mit einer Nikon Coolpix P900* auf einem Stativ* gemacht worden.

Zum Abschluss noch ein kurzes Video mit 46 Bildern in 1:39 Min. von unserem Favoriten, dem Berliner Dom:

Liebe Grüße

Bibo & Tanja

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über Stephan

Hi, ich bin Bibo (50), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack nach Südostasien.

2 Kommentare

  1. Hey ;)

    Ich komme gebürtig aus Berlin und liebe dieses Fest. Habe es noch in Erinnerung, wie ich als kleiner Junge staunend und begeisternd durch die Straße ging. Etwas, was man auf jeden Fall mal hier in Deutschland gesehen haben muss! Warum auch immer gleich weg in andere Länder entfliehen, wenn Berlin so viele coole Sachen zu bieten hat. Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder Mal für ein paar Monate in der Heimat. Dann werde ich versuchen rum zukommen :)

    Liebe Grüße,

    Joshua.

  2. Wow, das Spektakel ist definitiv vorgemerkt. Bislang kannte ich so ein Lichterfest nur aus Amsterdam aber die Bilder aus Berlin waren wirklich überzeugend!

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