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Der Kalahari Walking Trail (Tag 4)

Die Kalahari Anib Lodge * bietet Möglichkeiten, die Umgebung zu erkunden.

Ihr könnt euch mit dem Auto durch die Gegend fahren lassen.
Das nennt sich „Morning Drive“ oder „Sunset Drive“ und kostet 465 N$ ( ca. 32 Euro) p.P..
Hier habt ihr den Vorteil, dass ihr weit umher kommt und ein erfahrener Guide dabei ist.

Wenn ihr euch dafür entscheidet, dann sieht das so aus:

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Ihr könnt aber auch den „Kalahari Walking Trail“ alleine zu Fuß erkunden.
Dazu gibt es an der Rezeption eine kleine Karte, auf der die Wege eingezeichnet sind.

Je nachdem wie ihr Lust habt, sucht ihr euch die Wege aus, die ihr laufen möchtet.

Die Strecke, die wir gelaufen sind, haben wir mit den roten Pfeilen eingezeichnet.

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Nachdem wir schon ein paar Tiere direkt bei uns am Campsite 1 gesehen haben, entschließen wir uns, die Gegend zu Fuß zu erkunden.
Es wird gewünscht, dass ihr euch an der Rezeption ab meldet wenn ihr los lauft und auch wieder zurück meldet, wenn ihr den Trail beendet habt.
Die Wege sind gut ausgeschildert, sodass ihr euch gar nicht verlaufen könnt.
Wir marschieren mal los.

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Schon nach den ersten 100 Metern sind die ersten Tiere zu sehen.
Dabei ist es gar nicht so einfach, da ja überall etwas zu sehen sein kann und man auch nichts versäumen möchte.
Schaut man zum Boden, fangen oben die Vögel an zu zwitschern.
Schaut man nach oben, raschelt etwas am Boden.
Man ist also ausreichend beschäftigt.

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Salamander

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Der Weg schlängelt sich durch die Landschaft und plötzlich rennt eine Oryx Antilope an uns vorbei.
Wir haben sie nicht gesehen und uns dermaßen erschrocken, dass wir es gar nicht geschafft haben den Fotoapparat zu zücken.

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Unterwegs sehen wir noch ein paar Springböcke, die sind aber so weit weg, dass wir sie mit dem Tele nicht aus der Hand fotografieren können.
Dafür ist der Weg aber mit Vogelnestern und den dazugehörigen Vögeln bevölkert.
So erfreuen wir uns an den Kleinen.

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Siedelweber

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Bibo ist noch mit den „landenden und startenden“ Vögeln beschäftigt, als Tanja ihre „Schußhaltung“ einnimmt und ganz aufgeregt ist.
Auf der anderen Seite des Flussbettes hat sie Gnu’s entdeckt.
Und ganz schnell haben wir sie auf Fotos gebannt.

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Gnus

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Das Grunzen des Bullen ist bis zu uns zu hören.
Uns läuft eine Gänsehaut über den Rücken.
Der Weg führt uns dann weiter in Richtung „roter Weg“.
An der Weggabelung überlegen wir kurz, ob wir den Rückweg antreten, oder ob wir noch weiter laufen.
Ach, wenn wir schon mal hier sind…….
An der Gabelung machen wir unter einem Baum mit Schaukel eine kleine Pause und sehen auch gleich eine kleine Echse.

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Eidechse

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Rechts geht der rote Weg und links der blaue weg weiter.
Und wir sollen es nicht bereuen, dass wir diese Richtung eingeschlagen haben.
Neben diversen Vögeln sehen wir auch noch eine Gruppe Springböcke, die aber genauso schnell verschwinden, wie wir sie entdeckt haben.
Aber nachdem wir das trockene Flussbett überquert haben, sitz da doch ganz entspannt ein kleines Borstenhörnchen am Wegesrand und lässt sich von uns überhaupt nicht stören.
Wir konnten das kleine Wesen gut 20 Minuten beobachten und fotografieren, bis es in seinem Bau verschwunden ist.

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Borstenhörnchen

Im weiteren Verlauf des roten Weges sind wir dann noch einmal an der Gruppe Gnu’s vorbeigekommen und sichteten noch eine Gruppe Springböcke.

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Springböcke

Zum Abschluss unserer Wanderung stand noch ein etwas bizarres Vogelnest am Wegesrand.
Ok, es ist nicht ein Nest, es sind hunderte.
Auf alle Fälle war hier wieder ordentlich was los.

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Kapweber

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Mit diesen Erlebnissen und Tiersichtungen endetet der Marsch von 9,3 Kilometern nach 3,5 Stunden.
Es war für uns ein wirklich ereignisreicher Spaziergang, den wir jederzeit wieder machen würden.
Nach einem kühlen Bierchen an der Bar haben wir es uns an Campsite 1 gemütlich gemacht und die Wärme und Ruhe genossen.
Aber wenn man da einfach nur an seinem Grillplatz sitzt, ist man ja nicht weit weg von der Tierwelt in der Kalahari.
So hatten wir in der Dämmerung noch Besuch von einigen Kalahari Bewohnern.

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Gackeltrappe
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Borstenhörnchen
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Fuchsmanguste

Nachdem dann die Sonne so langsam am Horizont verschwunden war, ging auch für uns ein schöner Tag in der Kalahari zu Ende.

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Sonnenuntergang in der Kalahari

Tiersichtungen:

div. Gnus
2 Borstenhörnchen
div. Springböcke
1 Gackeltrappe
1 Fuchsmanguste
1 Eidechse
1 Salamander

Liebe Grüße

Bibo & Tanja

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über Stephan

Hi, ich bin Bibo (50), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack nach Südostasien.

8 Kommentare

  1. Das ist ja total was für mich als Tierfan! Jetzt weiß ich also wo unser nächster Afrikatrip hingeht :)

  2. Das sind richtige Sehnsuchtsbilder. Großartige Landschaft, tolle Tierbegegnungen. Und echt super, dass man das alleine auf eigene Faust machen kann. Gibt es dort denn auch gefährliche Tiere?
    Wir waren noch nicht in Afrika, eure Berichte machen auf jeden Fall Lust darauf.
    Weiterhin gute Reise und viele tolle Erfahrungen,
    LG
    Gina

  3. Wie toll! In der Kalahari waren wir damals leider nur eine Nacht, das war definitiv zu wenig Zeit.

    • Hallo Sabine,
      das stimmt !
      Für uns waren die 2 Nächte auch zu wenig. Wir hätten gerne noch eine oder 2 Nächte mehr gehabt.
      Den „Dune-Drive“ hätten wir sehr gerne noch gemacht.

      Libe Grüße
      Bibo & Tanja

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