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Abschied von Namibia

So langsam müssen wir Abschied von Namibia nehmen.

Wir sind jetzt 34 Tage mit unserem 4 x 4 in Namibia unterwegs gewesen und werden unsere letzte 1,5 Tage in diesem Beitrag zusammenfassen.

Die letzte Nacht haben wir nicht gut in unserem Dachzelt geschlafen.
Aber das ergeht uns bei jedem Urlaub so.

Nach einem schönen heißen Kaffee vergessen wir auch wieder die Kühle der Nacht und fangen an, unser Auto aus zu misten.

Alles was wir an Lebensmittel und Zubehör nicht mehr brauchen, lassen wir auf der Weaver’s Rock Farm zurück.

Die Lebensmittel werden unter den Angestellten aufgeteilt und die technischen Sachen (z.B. Kabelbinder usw.) übergeben wir unserem Herbergsvater.

Um 09.20 Uhr starten wir unsere letzte Etappe von 230 Kilometern nach Windhoek.


Da wir die B 1 schon von Windhoek in die Kahalari gefahren sind, ahnen wir was uns erwartet.

Eine gut ausgebaute Teerstraße, die fast Schnur gerade verläuft und uns kaum Abwechslung bietet.

Es ist nicht viel Verkehr und so fahren wir mit 50 bis 60 Km/h immer weiter gen Süden.

Und es ist still im Auto.

So still war es die letzten 5 Wochen nicht einen Tag.

Im Autoradio dudelt Musik, die wir gar nicht richtig wahrnehmen und jeder von uns hängt seinen Gedanken nach.

Schön war es und wir möchten nicht wahrhaben, dass es nun vorbei sein soll.

So emotional haben wir uns am Ende einer unserer vielen Reisen noch nie gefühlt.

Nach 3 Stunden nähern wir uns der City von Windhoek und müssen erst einmal mit dem starken Verkehr klarkommen.

Aber wir erreichen unsere Unterkunft, das Vodelhof Guesthouse *, unfallfrei.

Den Nachmittag verbringen wir mit dem Ausräumen und Putzen vom Auto und verteilen unseren Kram auf die Rucksäcke.

Am Abend genießen wir noch ein letztes Mal das urige Ambiente von Joe’s Beerhouse.

Stillleben-Joes-Beerhouse

Springbock-Fillet-Kebab
Springbock Fillet Kebab
Bushman-Sosatie
Bushman Sosatie

Diesmal sitzen wir lange…sehr lange….

Obwohl die Reise noch nicht ganz zu Ende ist, schwelgen wir jetzt schon in Erinnerungen…..

Namibia, was hast du mit uns gemacht ?

Abreise Namibia

Der allerletzte Morgen ist für uns ungewohnt hektisch…

06.30 Uhr aufstehen…

07.00 Uhr frühstücken…

07.30 Uhr Abfahrt…

08.10 Uhr Ankunft bei der Autovermietung Britz

Ja, wir sind sehr früh losgefahren, da wir schon öfter im Internet gelesen haben, dass sich Urlauber auf der letzten Strecke zum Flughafen noch einen Plattfuß eingefangen haben.

Bei uns geht aber alles gut.

Die Abgabe des Fahrzeuges ist unkompliziert, dauert aber mit Kontrolle und Tanken dann doch ganze 50 Minuten.

Der Shuttle bring uns die paar Meter zum Terminal und wir schießen unser letztes Foto auf namibischem Boden.

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Es folgt das übliche Prozedere…einchecken, Rucksäcke abgeben und warten, bis unser Flieger von Qatar Airways pünktlich abhebt.

Abschied-von-Namibia-02
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Ohne Vorkommnisse erreichen wir am nächsten Morgen unsere Heimat.

Namibia, du hast uns in deinen Bann gezogen.

Die Ruhe und die Weite haben und begeistert.

Es ist nicht das letzte Mal, dass wir Namibia besuchen !

Und da jetzt, wo wir unseren letzten Artikel schreiben, schon ein wenig Zeit vergangen ist, können wir euch eine frohe Botschaft verkünden :

Im Herbst 2018 werden wir Namibia und einen Teil von Botswana für 2 Monate besuchen!

Das Auto sowie die Flüge sind schon gebucht und die Route steht auch schon fest !

Wir hoffen, dass ihr uns auch auf dieser Reise begleiten werdet.

Offenlegung: Wir haben diese Safari durch Namibia selber bezahlt, aber von erlebe-fernreisen einen Medienrabatt erhalten !

Liebe Grüße

Bibo & Tanja

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über Stephan

Hi, ich bin Bibo (52), fest angestellt bei dem größten Sicherheitsunternehmen in Berlin und nebenberuflich leidenschaftlicher Reiseblogger. Trotz meines Alters zieht es mich immer wieder im Rahmen meines jährlichen Sabbaticals mit dem Rucksack hinaus in die weite Welt.

ein Kommentar

  1. Hallo Ihr Zwei,

    bei den Bildern werden schöne Erinnerungen wach. 1997 waren mein Freund und ich in Namibia. Kurz vor unserem Examen zur Krankenschwester/pfleger. Wir wollten unbedingt dort arbeiten. Und hatten nur den Flug gebucht. Den Rest würden wir dann schon sehen. OMG…wie unbedarft man doch mit Anfang 20 ist. Als erstes fanden wir kein Hotel, da in Windhoek Messe war. Eine kleine Pension hatte Mitleid und legte uns zwei Matratzen in ihren VW Bus und wir durften die Toilette im Haus benutzen. Dann mieteten wir uns ein Auto. Kaution ging auf die Kreditkarte und unser Limit war erschöpft. Nur ein bißchen Bargeld für 3 Wochen. Trotzdem haben wir eine Rundreise gestartet. Dank der gastfreundlichen und großzügigen Art der Einheimischen wurde es zu einem erlebnisreichen Abenteuer. Ich würde sagen, dass es mein schönster Urlaub war. Viele Entbehrungen, aber auch viel erlebt.
    Vielen Dank für die tollen Bilder. Muss mir jetzt gleich nochmal meine Urlaubsbilder von damals anschauen.
    Viele Grüße
    Stine

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